Band 
Erster Theil.
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der halben i 2 pf. des Capktain Rosinsky) beseht war; hinter die-sen wurde das vereinigte schlesische Husaren-Regiment und einereitende Batterie aufgestellt, das Füsilier-Bataillon des aten ost-preußischen Infanterie-Regiments, besehte das Dorf Litten; diebeiden Brigaden des Oberst v. Horn und des Oberstlieut. v. Stein-metz standen verdeckt in zwei geschlossenen Kolonnen, die Reserve-Neiterei des Gen. v. Corswandt noch mehr zurück bei Neu-Burschwitz. — Gegen i i Uhr am Morgen entwickelte der Feind,auf den Anhöhen diesseits Burg und Nadelwitz, mehrere Linien,und seine (Scharfschützen besetzren die Dörfer Nieder-Kayne undBasankwitz, und alle seine Bewegungen deuteten auf einen Angriffgegen das Zentrum und gegen das Dorf Baschütz, der Feind rucktein mehreren offenen Vierecken heran, und eS erhob sich auf beidenSeiten ein sehr heftiges Kanonenfeuer. Da das zahlreiche Ge-schütz des Zentrums die lebhafte Kanonade schon eine Zeitlangunterhalten hatte, der Feind aber nicht weiter vorrückte und selbstaußerhalb der Kanonenschußweite stehen blieb, so mußte auf denauedrücklichen Befehl des Kaisers Alexander, die russische 'Artilleriesu schießen aufboren, um ihre Munition nicht unnöthig zu ver-brauchen, wohin wahrscheinlich des Feindes Absicht ging, so wieauch darauf, die Aufmerksamkeit auf diesen Punkt zu fesseln.

So war die Schlacht geführt, als nun der Kaiser Napoleondas 6ke Corps (Marmont), gegen Basankwitz, und das -ste Corps(Bertrand), zwischen Nimschütz und Nieder Gurka, die Spreepassiren und beide Corps zum Angriff gegen das Corps des Gene-ral v. Blücher und der Krekwitzer Höhen vorrücken ließ, — HinterPlieökowih, bei Nieder-Gurka und endlich auf der ganzen Linieder Spree, wüthete jetzt ein heftiges Gewehrfeuer, nachdem dieseine Stunde lang gedauert hatte, und schon das zweite Treffendes preußischen Fußvolkes ins Gefecht gezogen worden war, ließ^r Marschall Ney, noch zwischen Malfchwitz und Preititz einigeBatterien auffahren, und so ward das preußische Corps von allenSeiten sehr lebhaft beschossen und angegriffen.

Der General v. Blucher ertheilte jetzt der brandenburgschenBrigade den Befehl, sich schnell zusammenzuziehen, nach Burschwitzvorzurücken, und hier als Unterstützung bereit zu seyn, sowohl ge-llen die Uebermacht des Feindes bei Krekwitz, als auch gegen Prei-hin. Als sie jedoch bei Burschwitz ankam, wurde ihr befoh-sogleich gegen die Spitzberge zu marschiren, weil dort dasGefecht bereits eine sehr ungünstige Wendung genommen hatte.

war das Feuer der französischen Batterien bisher sehr kräftigbeantwortet worden, von zwei russischen schweren Batterien, wo-Krekwitz, die andere Nieder-Gurka, diese wichtigenPunkte hauptsächlich sicherten; diese Batterien hatten sich jetztverschonen, und gingen deshalb zurück. Hinter Nieder-Gurka,wo man nur wenige Bataillone hatte aufstellen können, hatte sichder überlegene Feind schon beinahe der Höhen bemächtiget, vonwelchen diejcr Punkt allein vertheidiget werden konnte; das sichfeindliche Armee-Corps rückte nun in dem Terrain-Abschnitt, z>v>-Ichen dem Bache und der Spree weiter vor, und erhielt den Be-