Band 
Erster Theil.
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Die 22 Esquadrons Reserve-Kavallerie des Obersten vonDolffs, nebst drei reitenden Batterien, stellen sich verdeckt auf,zwischen Baudmannödorf und Ueberschaar.

Die Arriergarde des Obersten von MutiuS kommt von Stein-dorf, und marschirt gerade auf Pohlödorf, den Weg, welchen dieInfanterie, unter dem Obersten von Pirch dem lsten genommenhat. Pohisdorf ist der Punkt, der im üblen Falle gehalten wer-den muß; dringt der Feind vor, so gehet der General Ziethen mitder reitenden Artillerie auf.500 Schritt vor, greift seine Kolonnean, und läßt wenn er sieht, daß derselbe in Unordnung ist, durchAnsteckung eines Feuers auf dem Windmühlcnberge bei Baud-mannsdorf, ein Zeichen geben, worauf die Kavallerie links abmar-schirt, den Feind umgehet und angreift.

Sollte dieser Angriff nicht gelingen, und man genöthiget seyn,sich zurückzuziehen, so gehet der Oberst von Mutius, mit der Ka-vallerie seiner Arriergarde durch Pohlödorf durch, und seht sichauf den beiden Flügeln der Position des Obersten Pirch, läßt je-doch seine Artillerie mit etwas Kavallerie, jenseits des Defilees,um den andringenden Feind abzuhalten; der Major von Langeist von dem Obersten Pirch, mit seinem Bataillon (dem Füsilier-Bataillon des ersten schlesischen Infanterie-Regiments), dem hal-ben schlesischen Schützen-Bataillon von Streit und den Scharf-schützen der Bataillone von Sacken und Offenay detaschirt, umdie Arriergarde zu machen. Derselbe stellt sich zweckmäßig in undbei Pohlödorf auf, nehmlich dergestalt, daß das halbe schlesischeSchützenbataillon die Uebergänge von Pohlödorf deckt, und dieScharfschützen von Sacken die Büsche rechts, die von Offenay hin-gegen, die Gebüsche links von Pohlödorf besetzen; das Füsilier-Bataillon von Langen stehet als Reserve bereit, in der Mitte die-ser vorgeschickten Scharfschützen.

In dem ersten Treffen stehen hierauf, unter dem Befehl desObersten von Pirch des ersten:das Bataillon des Majors Offenay,das Bataillon des Major Koschitzky,das Bataillon des Majors Reichenbach,das Bataillon des Majors Sacken,das Bataillon des Majors Bülow.

Im zweiten Treffen:das schlesische Grenadier-Bataillon unddas Bataillon des Majors Bentheim.

Die Batterien suchen den Punkt aus, von dem sie das D«'-silee von Pohlödorf am zweckmäßigsten beschießen können, bleibenaber verdeckt stehen,^ und demaskiren sich nicht eher, als bis siemit Erfolg feuern können.

Ginge die Sache wider Vermuthen nicht gut, so marschiIdie zwischen Ueberschaar und Baudmannödorf aufgestellte Kavallerie,in zwei Kolonnen, die eine über Baudmannödorf, SchirrauBlumen, die zweite über die Gohlsdorfer Mühle; gerade gegen -o-bendau, bei Lobendau jenseits des Defilees, ist der Konzentrirungs« ^