Band 
Erster Theil.
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Punkt, von wo aus, nach Befinden den Umstände- entweder Po-sition genommen, oder noch wetter zurückgezogen wird.

Der weitere Marsch geht sodann über Rothkirch, Pollwih,zwischen Tauergaffe und BarSdorf, über die Kahbach in denBivouag.'-

Zn der Position hinter Pohlsdorf, am 2 k>sten May rtt>3.

(gezeichnet) v. Blücher.Auf Befehl des Generals v. Blöcher'- blieb nnn der OberstMutius mit der Nachhut, welche aus Z Bataillonen Fußvolk undaus 3 leichren Kavallerie-Regimentern bestand, so lange vor Hay-nau sieben, bis der Feind anrückte. Zu seiner Unterstützung stelltesich, so wie es befehlen, die oberschlesische Brigade des Gen. Mas.v. Ziechen hinter Steüdnih, P-mtenau und Pohlsdorf auf, so wie derOberst v. Dolffs mit der Reserve-Kavallerie, in den Hinterhalt, hin-ter dem Dorfe Baudmannsdorf. Die Leitung des ganzen Ge-fechtes wurde dem General v. Ziechen übergeben, das Anstecken derWindmühle vor Baudmannsdorf, blieb das verabredete Zeichenzum Angriff.

Das Lte feindliche Armee-CorpS (Lauriston) machte an die-sem Tage, auf der Straße nach Liegnih, die Vordertruppen desfranzösischen Heeres, und die äußerste Spitze bestand aus derDivision des Generals Maison; — welche unerwartet erst um 3 UhrNachmittags aus der Stadt Haynau vorrückte. Nachdem nun derFeind ungefähr einige tausend Schritt über das Dorf Michels-dorf hinaus, vorgerückt war, sehte sich die preußische Reserve-Ka-vallerie des Obersten v. Dolffs, im Trappe in Marsch, weil selbigebeinahe eine Viertelmeile zurückzulegen hatte, ehe sie die gleicheHöhe mit den Truppen des Obersten Mutius erreichen konnte; dader Feind noch nicht ganz in die Ebene vorgerückt, jedoch das Zei-chen der brennenden Windmühle bereits gegeben war, so mußtediese Kavallerie bis auf tjno Schritte in Kolonnen gegen denFeind vorrücken. Es hatte der General Maison die aufsteigendeRauchsäule sogleich f>r ein verabredetes Zeichen erkannt, und sei-nem Fußvolk den Befehl gegeben, es solle sich schnell in Vierecken^nniren, allein seinen Truppen blieb kaum so viel Zeit übrig, umsich m unordentlichen Haufen aufzustellen; als sie in der rechtenFlanke und in der Fronte zugleich, auf das lebhafteste angegriffen"°sivden. Der Oberst v. Dolffs ließ zwei Regimenter als Reserveund auch ohne selbst die reitende Artillerie abwarten zubenutzte er schnell den günstigen Augenblick der Ueber-fckl se^' ""d stürzte sich mit der leichten Garde-Kavallerie, demfeilsche" Cürasster und dem schlesischen Uhlanen-Regiment zuerstaus den Feind. Diese Regimenter von Muth entbrannt uisi> imfreudigen Gefühl, ihren Waffenbrudern und dem bedrängten Va-eriande zeig^ ^ können, welcher Geist sie beseele, griffen mitusgezelchneter Tapferkeit und Kühnheit das feindliche Fußvolk' obgleich dessen Geschütz ihnen eine Ladung mit Kartätlchen^ gegen schleuderte, — die feindliche Reiterei enstoh sogleich, undsein >u vier zusammengedrängten Haufen stehende Fußvolk

enr Schicksale; diese Haufen wurden von der preußischen Rei-