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schung den Führern, ss wie den Soldaten seyn mußte, sich iM'Augenblick des nahen entscheidenden Sieges, diesen auf diese Artentreißen zu lasten, vorzüglich unglücklich fühlten sich die Freiwil« !.ligen des Lürowschen Corps, indem sie geglaubt hatten: der längstersehnte Augenblick, sich auszeichnen zu können, sey nun gekommen.
Es wurden beide Kolonnen auf das rechte Ufer der Elbe zu-rückgeführt.
L) Die Streifzüge der leichten Truppen unter denrussischen Generalen E Manuel und Kaissarof.
Diese Generale deckten mit ihren Abtheilungen leichter Rei-terei, wie davon schon an andern Stellen die Rede gewesen ist,während des Rückzuges die Flanken des verbündeten KricgsheercS,wobei sie mehrere sehr glückliche Unternehmungen gegen den Feindausführten, deren zum Theil bereits erwähnt worden ist. Nochüberfiel der General Kaissarof auf der Straße zwischen Neichen-bach und Görlih einen Transport Artillerie, eroberte 2 Kanonen, .vernagelte 6 andere Stücke, sprengte alle Pulverwagen in die Luft, ^nahm den Artillerie-Kommandanten Lasolle und Zoo Mann ge-fangen, und tvdtcte dem Feinde einen General und sto Mann. DieseLeiden Corps lieferten bis zum Waffenstillstand über Zoo Gefan-gene ab.
6) Der Streifzug eines Theiles der Lüzowschen
Reiterei.
Es gingen am Listen May ungefähr Hoo Reiter vom Lüzow-schen Corps, nebst dem Kosaken - Detaschemcnt, welches der MajorElsenwangen befehligte, bei Zerichow und Tangermünde über dieElbe, ein Theil davon kam noch an demselben Tage, mit den Ka-vallerie-Vorposten bei Magdeburg zum Gefecht, wobei die Fran-zosen zurückgeworfen wurden. Das Streifkorps, welches die Ab-sicht hatte, sich in der Gegend von Hoff, zwischen der baierschenund sächsischen Grenze aufzustellen, marschiere nach Halberstadtund im Rucken des französischen Heeres, durch viele feindlicheTruppen hindurch, wobei es viele Couriere, und einzelne Offiziereund Soldaten zu Gefangenen machte, marschirte über Weimar,passirtc am Zisten May die Saale, und erreichte so ungehindertdos Vogtland. Es hier hatte am 8ten Iuny ein Gefecht mit baier-scher Reiterei, und schon am gten Zuny wurde ihm zuerst vonden Baiern die Nachricht, daß ein Waffenstillstand abgeschlossensey, bekannt gemacht. Demzufolge marschirte es nach Plauenzurück, wo der Major von Lüzow die bestimmte und glaubwürdigeMittheilung dieser Nachricht zu erwarten gedachte, diese wurdeihni ani rstten Zuny durch die dortigen sächsischen Behörden ge-geben, worauf er am >Zten von Plauen abmarschirte, äsn >6tenZuny bei Gera vorbeiging und in Langenwerzcndorf eintraf, undam 17km bei Zeitz vorbeimarschirte und im Dorfe Kitz das Nacht-quartier nahm. Hier war es nun, wo an demselben Tage ganzunerwartet 6 EsquadronS würtembergscher reitender Zäger, einige iEsquadrons französischer Dragoner und drei Bataillons Fußvolk n»t ^