Band 
Erster Theil.
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zurückzutreiben bis nach Finkenwalde, und eine Kanone zu erobern,er steckte dieses Dorf in Brand. Es eilte das Zte Bataillon descolbcrgschen Infanterie-Regiments und das 2te Reserve-Bataillondes pommerschen Infanterie-Regiments, nebst einigen Stück Ge-schütz schnell herbei, sie griffen den Feind an, und nöthigten ihnzum Rückzüge nach Damm, wobei ihm 2 Stück Geschütz un-brauchbar gemacht, und t le Leute getödtet und verwundetwurden. Das Gefecht dauerte von 4? Uhr Nachmittags dieNacht hindurch bis 8 Uhr Morgens. Die preußischen Truppenhatten 1 todten und 2 verwundete Offiziere, und iZo Soldatenwaren theils geblieben theils verwundet.

Um die Verbindung zwischen Damm und Stettin zu unter-brechen, beschloß der General Graf Tauenzien am iZ. April einenAngriff auf das Zollhaus, die Zollbrücke, und auf das vom feindedort erbauete Blockhaus, indem man schon früher durch eine aufdem linken Flügel des vor Damm aufgestellten EinschließungscorpSerrichtete Batterie den Steindamm bestrich, und dadurch schonbisher die Verbindung zwischen den beiden Städten sehr beschwer-lich gemacht hatte. Der Angriff geschah vor Tagesanbruch; das2 te Reserve-Bataillon des pommerschen Infanterie-RegimentsWar beauftragt, die feindliche Schanze der preußischen Batterie aufdem Kesperstiege gegenüber zu nehmen, dann auf dem Dammenach Stettin gegen das Zollhaus vorzugehen, und das Unterneh-me» von hier aus im Rücken zu unterstützen; diesen Angriff mach-ten das Zte pommersche Reserve-Bataillon und eine Compagniedes Ztcn polbergschen Bataillons, während eine Compagnie gegendas Blockhaus gesendet wurde. Den Hauptangriff auf das Zoll-haus und die daselbst angelegte Schanze sollten die 4 schwedischenK'anonierschaluppen mit ihrem schweren Geschütz in der. Frontewachen.

Der Angriff erfolgte um 4 bl§>' des Morgens. Der Majorb- Kleist eroberte mit Sturm die Schanze der preußischen Bat-terie gegenüber, der Angriff auf das Zollhaus erfolgte vom Majorv- Schulh; hier mußten die Truppen durch Oderbrüche geführtwerden, welche kaum so ausgetrocknet waren, daß sie pafsirt wer-den konnten, doch geschahen beide Angriffe auf das Zoll- undBlockhaus gleichzeitig. Das Blockhaus war ehemals befestiget,lftzr aber eine Fbrsterwohnung, welche der Feind noch nicht ver-icklanzt doch mit ,00 Mann besetzt hatte, diese wurden herausgeworfen, und die Brücke nach Stettin wurde abgetragen. DerSchultz fand den Zoo Mann starken Feind nicht un-vor reitet, er wurde mit einem heftigen Kartatschenfeuer empfan-der bei dem Zollhause aufgeworfenen Schanze, alleindennoch drang er bis an die Schanze vor, der große Verlust und>e eigene todtliche Verwundung, so wie der sehr vieler OffiziereHinderten Ihn, die Schanze zu stürmen. Das Feuer der schwerst-Ichen Kanonierschaluppen, worauf die ganze Unternehmung bc-lmgw sp^ an, und blieb ohne andere Wirkung,3 Stuck des feindlichen Geschützes gegen sich beschaff3 c. Der Major v. Kleist war nach Zurücklüfsung der nöthigen

-v" Kneg. I. Theil. Q