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Erster Theil. Erster Band.
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Tüchtiges geleistet haben; aber an der Spitze einer zweiten Armeeauf demselben Kriegstheater, wie sich seine Stellung in der Wirk-iichkeit gestaltete, und unter dem Einfluß des Obersten Massenbach,trug er durch seine Opposition gegen den Herzog wesentlich dazubei, jede Einheit im Befehl der Armee aufzuheben.

Der Oberst Massenbach, ein geborener Württemberger,hatte schon am Rhein unter dem Fürsten gedient, und seitdemeinen bedeutenden Einfluß auf ihn behalten. Der erste Anblickdes Obersten verrieth bereits den Enthusiasten. Es fehlte ihmnicht an auffassenden, bildenden Verstand, an großer Beweglichkeitdes Geistes und einer rastlosen, fortreißenden Thätigkeit, wohlaber an Takt, an gesundem Urtheil, an klaren Ideen, an Konse-quenz und Stetigkeit, und im Augenblick der Gefahr an Selbst-ständigkeit. Im Revolutionskriege hatte er sich durch unermüdetenEifer und durch eine wissenschaftliche Ansicht von der Kriegfüh-rung ausgezeichnet, welche indessen die bereits berührte üble Ten-denz der damaligen Zeit an sich trug, den geographischen Ver-hältnissen, dem Terrain eine übertriebene Wichtigkeit beizulegen,und andere, ebenso wesentliche Momente hintenan zu setzen. Seit-dem hatte sich der Oberst Massenbach durch eine unglaublicheMenge von Schriften und Memoiren eine Art Ruf gemacht, undals Enthusiast seit dem Auftreten Bonapartes das frühere poli-tische Bekenntniß völlig umgewandelt, indem er an Stelle desKampfes gegen das revolutionäre Frankreich nichts Ruhmwür-digeres, nichts Weiseres für Preußen ermitteln konnte, als dasSchicksal dieses Staates in die Hände des französischen Macht-habers zu legen, wenn auch auf Kosten aller Selbstständigkcit.Einem solchen Manne nun, dessen Unklarheit sich wohl schon aus demWenigen, was von ihm bereits mitgetheilt worden ist, hinlänglichdokumentier hat, dessen überreiche und ungezügelte Phantasie dieWirklichkeit selten in ihrer wahren Gestalt sehen ließ und öfterwider Willen zur offenbaren Unwahrheit fortriß, einem solchenManne hatte sich der Fürst von Hohenlohe ganz ergeben, undzum eigenen Verderben auch noch da sein unbedingtes Vertrauengeschenkt, wo Jedermann über ihn bereits völlig ins Klaregekommen war.