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Zweiter Theil. Vierter Band.
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dere Fortschritte machten. Der Graf Götzen machte dem Fürstenden Vorschlag, den Rittmeister Stößel mit seiner Schwadron, derneu formirten freiwilligen Schützenkompagnie des Lient. Borkeund 120 Ranzionirten, ohne Montirung und Gewehre, unter demLieutenant Rekowski, aus Schweidnitz nach dem Eulengebirgemarschircn zu lassen, um von dort aus die sehr bald zu erwar-tende Belagerung von Schweidnitz zu erschweren, die unentbehr-liche Kommunikation mit dem schlesischen Gebirge zu erhalten, dieGrafschaft Glatz von jener Seite gegen Streifcrcien zu decken,das Detaschcmcnt selbst aber nach Möglichkeit durch Ranzionirtezu verstärken; der Graf selbst wollte in Lcwin ein großes Ma-gazin errichten, um im äußersten Fall sämmtliche Remonten, ja,wenn Schweidnitz gefallen und die Belagerung von Reiße erfol-gen sollte, die ganze Kavallerie nach der Grafschaft zu verlegen,um daselbst, gedeckt durch die in Blockhäusern auf den verschie-denen Zugängen zur Grafschaft zu vertheilenden Freitruppcn, sichnoch einige Zeit halten, und einen Umschwung der Dinge ab-warten zu können. Der Fürst genehmigte diesen Vorschlag. DerKommandant von Schweidnitz erhielt die nöthige Anweisung we-gen Entsendung des Rittmeisters Stößel, und der Graf Götzenging nach der Grafschaft Glatz, wo bereits der Anfang zur Er-richtung einer wirklichen Jägerkompagnie gemacht worden war.Durch den Ingenieur-Hauptmann Waetzold wurden alle überdas Gebirge der Grafschaft führenden Wege rekognoszirt, die nichtdurchaus unentbehrlichen Wege verhauen und impraktikabel ge-macht, vor den Defileen des Eulengebirges an Blockhäusern gear-beitet, und die Zugänge nach Wartha durch Pallisadirungcn mitGeschütz- Emplacements vertheidigt.

In dieser Zeit kam der Graf Herbenstein, im Oestreichischenund der Grafschaft Glatz angesessen, nach Reiße, um sich im Na-men mehrerer seiner Mitstände zur Organisation einer Art vonLandsturm zu erbieten. Zu solchen Formationen schien indessendem Fürsten nach dem Fall von Breslau, wo man den Land-sturm höchstens noch durch einige Kavallerie unterstützen konnte,der Zeitpunkt nicht günstig, indem man glaubte, daß ohne einenKern regulärer Truppen der Feind mit dem Landsturm leichtes