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An Geschützen von verschiedenem Kaliber hatte die Festungauf den Wällen 242 Piccen, von denen nur 2 —24pfünder bei-nahe unbrauchbar waren; die Laffetirung, zum Theil noch ausdem Jahre 1762, war in keinem besondern Zustande. Außerdemlagen disponibel 5 —12pfündige metallene Kanonen und ein1 pfundiges Falkonet mit unbrauchbaren Laffeten und 127 eisemeHandmörfer.
Sowohl an losem Pulver als an fertiger Munition warensehr große Vorräthe vorhanden.
Mit Lebensmitteln, ausgenommen Fleisch, war die Garnisonfür 9058 Köpfe auf 2 Monate, ebenso die Bürgerschaft hinläng-lich versehen.
Erster Kommandant von Schweidnitz war der Oberst-Lieu-tenant Hacke; zweiter Kommandant der Mineur-Major Hombold,vom Gencral-Gouvernenr am 31. Dezember dazu ernannt. In-genieur-Offizier vom Platz war der Major Kämpf, der indessenbereits beim Beginn der Einschließung vom Schlage getroffenwurde; Artillerie-Offizier vom Platz war der Hauptmann Bach.Es befand sich zwar in der Festung noch der General-MajorKröpf, indessen hatte dieser die Kommandanten in keiner Art be-schränken wollen, und freiwillig sich der innern Polizei und Ver-pflegungspartie unterzogen.
Abgesehen von dem bestimmten Befehl des Königs zu einerGegenwehr bis auf den letzten Mann, hatte auch der Fürst vonPlcß, bei seiner Anwesenheit in Schweidnitz, die Kommandantenzur ernstesten Vertheidigung aufgefordert, wobei ihm der MajorHombold erwiedert hatte: „die zu vertheidigenden Außenwerke sindals selbstständige Werke zu betrachten, deren jedes vom Feindebesonders belagert werden muß; und wenn wirklich Eins dersel-ben emportirt wird, so liegt unter jedem eine Mine — und wasdem Menschen wehe thut, muß der Soldat thun — ich sprengedas ganze Werk in die Luft, und der Feind hat noch nichts ge-wonnen."
So schien Alles zu einer langdauernden Vertheidigung an-gethan.
Am 9. Januar war der General Vandamme mit den