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Württembergern von Breslau in 2 Kolonnen aufgebrochen; die1. Kolonne unter dem General Montbrun bestand aus dem 1.und 2. Chevaurlegers-Regiment, dem 1. und 2. leichten und dem1. und 2. Jägerbataillon mit 6 —öpfündern und 4 Haubitzen,die 2. Kolonne unter dem General Seckendorf aus den Infan-terie-Regimentern Kronprinz, Lilienberg, Herzog Wilhelm undSchröder, dem Jäger-Regiment zu Pferde, 8 — 6pfündern und2 Haubitzen.
Am 10. Januar um 10 Uhr Vormittags erreichte derGeneral Vandamme die Gegend von Schwcidnitz. Die Kavalleriedebouchirte aus Würben und Wcizenrodau, das Gros der In-fanterie über Jauernick und Tunkendorf, und marschirte das Ganzesodann rechts und links um die Festung zur völligen Einschlie-ßung. Der General Montbrun wandte sich mit den Chevaurle-gers auf Pilzen, zur Beobachtung der Straßen nach Strchlenund Frankenftein. Auf der Straße nach Glatz wurde bei Ober-Weistritz ein leichtes Jnfanteriebataillon aufgestellt; bei Jauernickauf der Straße nach Striegau das Jäger-Regiment zu Pferde;in Zülzcndorf, Sacbischdorf und Wilkau je ein leichtes oder Jä-gcrbataillon, mit Posten gegen die Festung; die Infanterie-Bri-gade Schröder auf den Höhen hinter Wcizenrodau; die Artilleriean der Brücke über die Peile; die Brigade Lilienberg vorwärtsRoth-Kirschdorf; das Hauptquartier in Würben. — Die Gar-nison von Schwcidnitz besetzte die ihr bereits angewiesenen Posten;die Reserve-Mannschaften, nur mit Lanzen bewaffnet, wurden zurAbwehr eines Sturmes hinter die Brustwehren vertheilt. Dererste Kommandant hatte sich das Galgcnfort, der zweite Komman-dant das Jauernicker-Fort zum Aufenthalt ein für allemal aus-erschen. In diesen beiden Posten standen je 1 Kavallerie-Offizierund 6 Reiter auf Piket, in jedem der andern Forts 1 Unter-offizier und 3 Reiter, zur schnellen Ueberbringung von Befehlen.
Der Kommandant war Anfangs Willens gewesen, dem Feindeein gemischtes Dctaschement entgegcnzusenden, doch erschien derselbebald in so großer Stärke, daß von einer solchen Maßregel keinVortheil zu erwarten war. Dagegen wurden die feindlichen Trupps,welche bis nahe an die Werke vordrangen, durch das Feuer des