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Württembergische Truppen unter dem General Lilienberg Walden-burg besetzt hätten, und in Traut-Liebersdorf und Schömbergerwartet würden. Obgleich die preußischen Truppen durch denMarsch im tiefen Schnee in den Gebirgswegen sehr erschöpftwaren, wollte der Major dennoch Abends um 6 Uhr wieder auf-brechen, als Nachmittags ein Unteroffizier von der SchwadronEisenschmidt und 2 Mann der Schwadron Schmiedeberg eintra-fen, welche zu einer Patrouille gehörten, die der Feind versprengthatte; sie brachten die Nachricht, daß ihre Schwadronen unfehl-bar am Abend in Göhlenau eintreffen würden. Dies bewog denMajor halten zu bleiben und die Vereinigung abzuwarten. Erbeabsichtigte, alsdann ein Detaschement von 400 Pferden aufLiegnitz abgehen zu laffen, wo, von treuen Unterthanen zusam-mengebracht, 600 Gewehre vorräthig lagen und eine Menge Ran-zionirter unter den Lieutenants Scel und Harthausen bereit wa-ren, sich mit den ersten preußischen Truppen zu vereinigen, bisheraber durch ein in der Gegend kantonirendes bayersches Drago-ner-Regiment zurückgehalten worden sein sollten.
Der 12. verging, der 13. ebenfalls; die so sehnlich erwar-teten Schwadronen trafen nicht ein. Am Abend des letzteren Ta-ges lief die Nachricht ein, daß sie nicht mehr hätten im Preußi-schen nach Friedland gelangen können, und durch ein östreichi-sches Kommando an der Grenze verhindert worden wären, durchBöhmen ihren Marsch fortzusetzen. Der Major Stößel entschloßsich nun, einen Versuch zu machen, ob die Vereinigung mit denzurückgebliebenen Truppen nicht mit Gewalt in der Gegend vonKönigswalde zu erzwingen sei. Er suchte diesen Entschluß durcheinen vertrauten Boten dem Rittmeister Eisenschmidt mitzutheilen,und setzte die Zeit der Vereinigung auf den 15. Februar bei Ta-ges-Anbruch fest.
Wir wenden uns auf einen Augenblick zu den zurückgeblie-benen Schwadronen.
Die erste von den dem Major Stößel folgenden Schwadro-nen war die des zum Rittmeister beförderten Lieutenants Schmie-deberg. Sie marschirte in der Nacht zum 12. über Wünschclburgund Tuntschendorf, längs der böhmischen Grenze auf Friedland,