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retten, daß nun der Augenblick gekommen sei, wo er ins Oestrei-chische übertreten müsse. Die beiden geretteten Kanonen und die- Armatur der noch vorhandenen Mannschaft wurden an treue Un-terthanen an der Grenze zur Aufbewahrung übergeben, und sindauch alle Stücke innerhalb 14 Tage nach und nach in Glatz ab-geliefert worden.
Beim Uebertritt ins Oestreichische wiederholten sich die Erzesse,deren wir bereits bei den andern Truppentheilen gedacht haben.Auf Zureden der Einwohner desertirte die Masse der Reiter, umdie Pferde für eigne Rechnung verkaufen zu können. Die preu-ßischen Offiziere, welche sich das Ehrenwort gegeben hatten, so-bald als möglich nach dem Preußischen zurückzukehren, fanden sichallmälig in Glatz wieder ein.
Der Verlust des Stößelschen Detaschements vor dem Feindeist unter den angegebenen Umständen nur schwierig zu ermitteln.Der Lieutenant v. d. Osten II. und 2 Volontärs, welche Offizier-Dienste leisteten, waren geblieben, der Lieutenant Frankenberg ver-wundet in feindliche Hände gefallen, 2 kleine Kanonen vom Feindegenommen. Die Zahl der gebliebenen Gemeinen war sehr groß,aber auch wohl der Verlust des Feindes bedeutend. Nach feind-lichen Angaben sind 200 Mann in Gefangenschaft gerathen.
Der General Lefebvre war noch am Abend des 15. vonNeurode nach Wartha aufgebrochen, hatte aber am 16. den Be-fehl Jerome's erhalten, nach Oels zu marschiren, wo ein Trup-penkorps kvnzentrirt werden sollte. Auch die feindlichen Truppen,welche vor Glatz zurückgeblieben waren, zogen sich am 16. überWartha an den General Lefebvre zurück, und wurden durch dieSchwadron Manteuffel und die Kompagnie Reichmeister bis War-tha verfolgt, wo man ein kleines zurückgelassenes Magazin vor-fand. —
Da das östreichische Territorium in den Tagen vom 12. Fe-bruar ab vielfältig von beiden kriegführenden Parteien verletztworden war, so rückte der östreichische Feldmarschall-LieutenantGottesheim mit seiner Division bis hart an die Grenze vor, undersuchte den Fürsten von Pleß, sich nach Jaromirz zu begeben,um sich den etwanigen Versuchen des Feindes, ihn aufzuheben,