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von Seiten des Feindes; nur die Besatzung feuerte in der Nachtnach der Blockhaus-Schanze und nach der Mähren-Gasse, wo sichLaternen hatten blicken lassen. Man war äußerst aufmerksam, daein Kundschafter am Abend die Nachricht gebracht hatte, daß derFeind hinter dem Kapellenberge in der Nähe von Hansdorf, einDepot von Leitern und Faschinen angelegt, auch viele mit Leiternbcladene Wagen bei Riemertzheide stehen habe.
Da diese Nachricht sich am 8. durch die Morgenpatrouillenbestätigte, so rückte Mittags 1 Uhr der Rittmeister Schmiedebergmit 100 Pferden und einigen Artilleristen mit Brandmaterial, ge-gen Hansdorf vor, verbrannte in der Nähe des Dorfes 700 Lei-tern und mehrere hundert Faschinen, trieb das auf den Feldernweidende Rindvieh zusammen, und brachte 52 Stück nach derFestung zurück.
Die Batterien des Belagerers schwiegen in der Nacht zum9., am 9. und in der Nacht zum 10., wahrscheinlich wegen Man-gels an Munition. Die Linie nach der Blockhaus-Schanze wurdeverstärkt, in ihr 2 und in der Parallele vor Ober-Neuland 1 neueBatterie angelegt. Die Besatzung sicherte sich auf alle Weise ge-gen einen gewaltsamen Angriff. Der Kanal der Viele vor derEnveloppe der Kurtine 6 — 7, wurde durch Schwimmhallen ge-sperrt, damit der Feind nicht auf Fahrzeugen durch denselben indie Enveloppe gelange. —
Der Feind hatte am 9. wiederum eine Vermehrung seinerArtillerie erhalten, so daß im Ganzen 21 — 12Pfünder, 10 Mör-ser und 10 Haubitzen in Thätigkeit treten konnten, welche folgen-dermaßen vertheilt wurden: In der Batterie Nr. 1. 2 —12Pfün-der, 2 Haubitzen und 1 Mörser; in Nr. 1". 2 —12Pfünder und
1 Haubitze; in Nr. 2. 2 Mörser; in Nr. 3. 4—12Pfünder; inNr. 4. 1 — 12Pfünder und 3 Haubitzen; in Nr. 4*. 4— ^Pfän-der und 1 Haubitze; in Nr. 5. 2 Mörser; in Nr. 5". 3 — 12Pfün-der; in Nr. 6. 2 —12Pfünder und 1 Haubitze; in Nr. i?.
2 —12Pfünder, in Nr. 9. 2—12Pfünder und 2 Haubitzen; inNr. 10. 5 Mörser.
Am 10. Morgens 6 Uhr eröffnete der Feind das Bombar-dement von den 8 Batterien des rechten Flügels; die Bomben
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