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Zweiter Theil. Vierter Band.
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werden, aber dort wirkte die ganze Front der Hauptfestung unddes Kranichs gegen die feindliche Aufstellung, und unterstütztectwanige kräftige Ausfälle der Garnison.

Diese Umstände bewogen den Grafen Götzen, wider den Rathdes Generals Grawert, der sich in Landeck aufhielt, die Idee desMajors Gr. Dohna — auf den vorerwähnten Höhen, vom Kreuz-berge an der Neiße oberhalb Glatz bis zum Zicgcleigrund, mitden disponiblen Truppen ein verschanztes Lager zu beziehen — näherin Erwägung zu nehmen. Er beorderte den Ingenieur vom Platz,Major Aßmann, jenes Terrain in Augenschein zu nehmen, undein Gutachten einzureichen: ob es möglich sei, mit 1400 Manndie auf den Thalhöhen zu arbeitenden Verschanzungen gehörig zubesetzen und zu vertheidigen, und wie viel Zeit und Arbeiter zurVollendung solcher Schanzen erforderlich seien? Der Major Aß-mann berichtete: die Anhöhen könnten in 10 Tagen, wenn täglich1800 Arbeiter gestellt würden, angemessen verschanzt und durch1400 Mann kräftig vertheivigt werden.

Damit die Höhen gehörig benutzt wurden, die einzelnenSchanzen sich gehörig unterstützen und auf dem linken Flügel andie Vorstadt des rechten Ufers anschließen konnten, waren nachdem Projekt des Ingenieur-Lieutenants Vigny 9 Schanzen in derFront und eine Reserve-Schanze nothwendig. Man hätte gernden in dem Nieder-Hansdorfcr Grund vorspringenden, und steilabfallenden Geyersberg mit in die Linie hineingezogen, doch würdedas Lager dann für die zu verwendenden Kräfte zu ausgedehntgeworden sein. Der Kreuzberg, auf dem rechten Flügel des pro-jektirten Lagers hart an der Neiße, deckte das Wehr, konnte zwardurch den tiefen, uneingesehenen Neißegrund nicht allein in dierechte Flanke, sondern auch in den Rücken genommen werden,allein man rechnete darauf, durch eine Anstauung des Hansdor-fer Wassers diese gefährlichen Stellen unangreifbar zu machen.

Da nun der Graf Götzen hoffte, daß der Major Puttlitzihm 400 Mann, welche derselbe mit außerordentlicher Thätigkeitim schlesischen Gebirge gesammelt hatte, zuführen würde, daß erferner 400 Mann, gegen die dem Feinde überwiesenen Gefange-nen, erhalten werde, so glaubte er, nicht allein 1400 Mann, son-