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Beim Beginn der Operationen gegen die Grafschaft Glatz, „Mitte des Junis, standen die feindlichen Truppen in folgenderAufstellung: 3000 Württemberger in Posten vorwärts von Patsch-kau, 800 Sachsen, 400 Bayern und 250 Mann Kavallerie beiKamen;, etwa 1000 M. Bayern in und bei Wartha, 2300 M.bayersche Infanterie, 350 französische Chasseurs, 340 bayerscheChevaurlegers und 300 polnische Ulanen im Lager vor Fran-kenstein. Dom 16. Juni ab wurden diese Truppen nach derUebergabe von Neiße noch durch 4 — 5000 Mann unter demGeneral Vandamme verstärkt, so daß die Gesammtmacht, welchezur Operation nach Glatz bereit war, über 13,000 M. betrug.
Nach der von Jerome ertheilten Disposition zum Einrückenin die Grafschaft Glatz, sollte der General Vandamme mit derWürttembergischen und sächsischen Infanterie und 4 RegimenternKavallerie am 19. Juni um 1 Uhr in der Nacht aus einer Auf-stellung zwischen Kamen; und Wartha über Wartha und Giers-dorf debouchiren und Glatz auf der linken Seite der Neiße ein-schließen, zugleich Silberberg durch eine Abtheilung beobachten,während der General Deroy mit den Bayern auf dem rechtenNeiße-Ufer vperirte und Wartha durch 4 Kompagnien besetztblieb. Durch eine bei Labitsch unterhalb Glatz zu schlagende. .Bockbrücke sollte der linke Flügel des Generals Vandamme mitdem rechten Flügel des Generals Deroy, durch eine andere Brückebei Piltsch oberhalb Glatz, der rechte Flügel des Generals Van-damme mit dem linken Flügel der Bayern Verbindung erhalten.
Wegen eines Unwetters wurde die Ausführung auf den20. Juni verschoben.
An diesem Tage debouchirte der General Deroy über Warthagegen Glatz, warf die preußischen Feldwachen zurück, besetzte um5 Uhr Morgens Königshayn und die hinter dem abgeholzten Fok-kenbusch liegende Anhöhe, während eine Kolonne rechts durch denWald nach dem Kalvariberge rückte und die Dörfer Scheibe undHassitz angriff, welche indessen durch die Kompagnien Sell undClausewitz unter dem Lieutenant Gayl gehalten wurden, so daßder Feind nach einem 12 ständigen Gefecht sich nach dem Kal-
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