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der vorgegangenen Truppen, und zu der Aufstellung der Vor-posten über den Mönchs- und Ochsenberg hinweg.
Der General Vandamme kehrte mit seinen Truppen auf daslinke Neiße-Ufer zurück; die Bayern fingen sogleich an, trotz desArtillerie-Feuers der Werke, durch Land-Arbeiter und dahintergestellte Truppen-Abtheilungen, einen Verbindungsgraben zwi-schen den Schanzen Nr. 8. und 9. zu ziehen, und die Schanzenselbst umkehren zu lassen.
Einen neuen Beweis von der schlechten Beschaffenheit derMunition der Festung gab der Umstand, daß von den Granaten,welche nach dem Lager geworfen wurden, die Eine mitten in dieJungfern-Schanze, und eine Andere auf die Neiße-Brücke indie sich daselbst hinüberdrängende Kavallerie fiel, zum Glück ohneSchaden anzurichten.
Der Verlust der Preußen bestand in 4 Offizieren, 132 M.an Verwundeten, welche nach Glatz zurückgekommen, und in14 Offizieren, 689 M. Todten, liegen gebliebenen Verwundeten,Gefangenen und Versprengten, zusammen also in 18 Offizieren,821 Mann, 3 —3Pfündern, 7 —6Pfündern, 1 — 7pfündigenHaubitze, 3 Falkonets und 15 Hand-Mörsern. l ) Der Feindgiebt seinen Verlust auf 40 Todte und 172 Verwundete an.
Daß der Feind das verschanzte Lager durch seine großeUebermacht vielleicht erstürmt haben würde, wenn auch auf allenPunkten das Aeußerste geleistet, alle Vorsichtsmaßregeln in An-wendung gebracht worden wären, ist wohl sehr wahrscheinlich, daer durch die eingetretene Finsterniß, durch das hohe Getreide,durch das Versagen der Gewehre nach dem heftigen Regen, durchdie mangelhafte Beschaffenheit der Barrieren in den Kehlen derSchanzen, durch das Unvollendetsein mehrerer Werke und der Inon-dation, und durch den Mangel eines Verbindungsgrabens zwi-schen den Werken, höchst begünstigt wurde; allein es ist sicher,
1) Nach den französischen Berichten wären 1200 Mann auf demSchlachkfelde geblieben, und 600 Mann gefangen genommen, so daß vonden 2700 Mann Infanterie und Kavallerie, welche das verschanzte Lagerwirklich besetzt halten, nur 900 Mann entkommen wären.