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Zweiter Theil. Vierter Band.
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daß, wenn die Schanze auf dem Krcuzberge nicht förmlich über-fallen, sondern gehörig vertheidigt worden wäre, der Sturm demFeinde unendlich mehr Schwierigkeiten und Verluste gekostet, jadaß er das Unternehmen, für diese Nacht wenigstens, vielleichtganz aufgegeben haben würde, da die übrigen Angriffe erst er-folgten, als von der eroberten Schanze Nr. 9. das Signal dazugegeben wurde. In wieweit dem kommandirenden Offizier in je-ner Schanze etwas zur Last fällt, läßt sich nicht mehr genau an-geben; jedenfalls aber konnte es ihm nicht unbekannt sein, daßdie Inondation noch nicht zu Stande gekommen, daß der FeindAnstalten machte, in seiner rechten Flanke die Neiße zu passiren,und dann war es seine Schuldigkeit, durch unausgesetzten Pa-trouillengang für die Sicherheit seines Postens Sorge zu tragen,und während der Dunkelheit seine ganze Besatzung in der Schanzeversammelt zu behalten. Er entschuldigte sich zwar, daß seineJäger sich nicht zur Vertheidigung von Schanzen geeignet hät-ten, doch war der größte Theil derselben mit Bajonettbüchsen be-waffnet, und außer ihnen noch etwa 70 Kommandirte der In-fanterie in der Schanze, die trotz des Ueberfalls auf ihrem Postenwaren.

Man könnte tadeln, daß man bei der Schwäche der Be-satzung des Lagers, nicht noch einen Theil der Garnison in derFrankensteiner-Vorstadt zum Repli bereit, durch sie den Götzen-und Minoritenhof besetzt gehalten habe, allein bei der großenUebcrmacht des Feindes, und bei dem Schein-Angriff gegen dieStadlbefestigung, glaubte man nirgends Truppen entbehren zukönnen, um einem anderweitigen gewaltsamen Angriff des Fein-des gewachsen zu sein.

Ueber'die Anlage des verschanzten Lagers, über die Ver-theidigungsfähigkeit der einzelnen Schanzen an sich und im Zu-sammenhange mit einander, ist man außer Stande ein begrün-detes Urtheil zu fällen, da auch von den Augenzeugen, welchewesentlich beim Bau des Lagers thätig gewesen sind, keine ge-nügende Auskunft über alle diese Punkte gegeben worden ist.

Um 9 Uhr Morgens des 24. schickte Jerome abermals zumGrafen Götzen, und ließ ihm sagen: „ungeachtet er im Besitz