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dere Erfolg seinen Ruf im Lande vermehrte, das Zutrauen zuihm steigerte.
Seine Pläne auf die Inseln Usedom und Wollin hatte Schillkeinen Augenblick aus den Augen verloren. Das nächste Unter-nehmen sollte daher auf Wollin gerichtet sein. Der am 7. und8. Februar eingetretene Frost ließ das Zufrieren der Divenow er-warten. Er beschloß die Besatzung von Wollin zu überfallen,sich der Gewehre derselben zu bemächtigen und die daselbst ange-legten Verschanzungen zu zerstören oder, wenn es thunlich erschien,sich daselbst bis zum Aufgehen des Eises zu behaupten, und dannmit Hülfe der Schweden die Inseln in einen tüchtigen Vertheidi-gungszustand zu setzen.
Zu diesem Unternehmen lud Schill den Lieutenant Blanken-burg ein, der beim Beginn der Organisation des Freikorps vonder Kommandantur mit 6 Unteroffizieren, 150 Grenadieren, 10Fußjägcrn, 20 Mann Kavallerie und 1 —Opfündigen Geschütznach Treptow vorgesandt worden war. Lieut. Blankenburg be-trachtete diese Einladung als einen Befehl und setzte sich sofortin Bewegung. Er sollte nach Schill's Anweisung in der Nachtzum 10. Februar bei Kammin über die Divenow gehen, auf Wol-lin vorrücken und sich in der Nähe der Stadt in Versteck legen,bis das Signal zum Angriff gegeben würde.
Nach Zurücklassung des Hauptmanns Arenstorf mit dem inder Organisation begriffenen 2. Bataillon in Greiffenberg, mar-schirte Schill mit den noch disponiblen Truppen über Gülzowbis Tessin, wo er in der Nacht zum 10. um 2 Uhr anlangte.Die Rekognoszirung ergab, daß der Strom noch in der Mitteoffen war und Schill zog sich ausweichend auf Dobberphul zu-rück, wo er sich mit dem Lieutenant Blankenburg vereinigte, derbei Kammin die Divenow überschritten, aber vergebens auf dasZeichen zum Angriff gewartet hatte, bis der Befehl zum Rückzugeingetroffen war. Von Dobberphul ging Schill auf Gülzow zu-rück, ohne etwas vom Feinde gewahr zu werden. In Gülzowerfuhr er, daß der Feind Gollnow mit 300 Mann als Außen-posten von Stettin, besetzt habe. Mit aller Mannschaft setzte ersich am 11. in Bewegung und ertheilte auch dem Volontair Kayser