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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Mannschaft und Pferden nach einer achttägigen Anstrengung Ruhegewährt, nachdem die nöthigen Wachen ausgesetzt worden waren,und die Kavallerie rückwärts von Naugardt die Dörfer Schwar-zow, Karzig, Minien und Gr. Leistikow bequarticrt hatte.

Die Ermüdung war so groß, daß bis Mittag die Leute wieentseelt lagen. Der Lieutenant Brünnvw, der mit seiner in derOrganisation begriffenen Schwadron in Greiffenberg zurückgeblie-ben war, hatte noch in der Nacht den Befehl erhalten, mit allerdisponiblen Mannschaft bis vor Naugardt zu rücken. Um Mit-ternacht war derselbe mit 30 gesattelten Pferden und 40 mit Sä-beln bewaffneten Reitern, der Rest auf den bloßen Pferden undmit Lanzen bewaffnet, ausgerückt. Die Schwadron wurde i Meilevon Naugardt untergebracht, und der Lieutenant Brünnow begabsich zu dem zum Rittmeister beförderten Schill, der die Offiziereim Amte versammeln wollte.

Der Volontair Kayser hatte sich von Stargardt wieder nachdem Jhna-Zoll zurückgezogen, um an Stelle des LieutenantsFischer, der nach Naugardt zurückkehren sollte, diesen Posten solange zu behaupten, bis das Schillsche Korps Naugardt wiedererreicht haben konnte. Es erhielt Kayser daselbst die Nachrichtvon dem Anmarsch jener feindlichen Kolonne, welcher der Lieu-tenant Diezelski nach dem Jhna-Zoll gefolgt war. AusgeschicktePatrouillen bestätigten die Nachricht, daher Kayser nach Abtragungder Brücke auf Naugardt abmarschirte, wo er am 17. um 10 UhrMorgens eintraf.

Die Verluste der Erpeditions-Truppcn waren recht empfind-lich. Die Lieutenants Lützow von der Kavallerie und Eggersvon der Schill'schen Infanterie und der Fähnrich Lisnewski vomBlankenburgischen Kommando waren verwundet, der Letztere infeindliche Gefangenschaft gerathen. Die Infanterie hatte 80 M.an Todten und Verwundeten.

Die Nachrichten, welche Schill von dem Feinde in Stargardterhalten hatte, waren, wie gezeigt, sehr mangelhaft gewesen. Erhatte es nicht mit einer Besatzung, sondern mit der Avantgardeder Division Teuliö zu thun gehabt, welche in Folge des ange-führten Befehls Napoleons vom 28. Januar zur Einschließung