Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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also die beiden ersteren Angriffe einen bestimmten Erfolg herbei-führen.

Nach Einsicht des feindlichen Angriffs-Planes entwarf derLieutenant Gruben die Disposition zum Angriff auf Sellnow.

Die Kompagnie des 2. Bataillons') sucht von dem Dammnach Sellnow in die Verschanzung einzudringen und wo möglichdie Kommunikations-Brücke über die Persante zu zerstören, umdiesen Weg zur Unterstützung der Sellnower-Besatzung dem Feindeabzuschneiden. Sämmtliche Zimmcrleute des Bataillons folgender Kompagnie zu diesem Zwecke auf den Fuß; die Wache amweißen Krug mit 2 Kanonen geht bis auf den Strickertsbergvor und bildet das Soutien der Kompagnie. Zwei Kompagnienund sämmtliche Schützen des 1. Bataillons umgehen die linkeFlanke der feindlichen Verschanzung und machen den Haupt-An-griff. Eine Kompagnie greift den Feind in der halben detaschir-ten Redoute an (Nr. 4), geht, nachdem sie dieselbe genommen,ohne sich aufzuhalten, gegen die große Verschanzung vor, um denFeind dort in Verbindung mit den übrigen Detaschemcnts anzu-greifen. Eine Kompagnie nebst einer Kanone rückt bis an ge-dachtes detaschirtes Werk als Soutien vor. Die Jäger nähernsich dem feindlichen Retranchement vom Fichtkamp her, und rich-ten ihren Marsch so ein, daß sie sich zwischen dem Sellnower-Damm und der detaschirten halben Redoute in gleicher Linie mitden angreifenden Truppen befinden. Zwei Kanonen, gedeckt von1 Unteroffizier und 20 Mann, postiren sich vor der Saline unddienen zum Soutien. — Obgleich nicht zu vermuthen ist, daßder Feind von Rosscnthin über den Damm vom Kautzenberge herein Soutien abschicken wird, weil er in gedachtem Dorf nurschwach sein soll, so stellt sich doch die Husaren-Schwadron unterdem Lieutenant Gr. Wedell zwischen dem genannten Damm undSellnow auf, und dient zugleich zum Soutien der die feindlicheVerschanzung umgehenden Infanterie.

Sämmtliche zum Sturm befindliche Abtheilungen erhielten

1) Es war bei dieser einzigen Kompagnie des 2. Bataillons ge-blieben.