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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
Entstehung
Seite
XLV
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größte Uibel was aus dem Mangel an Mundvor»rath entsteht. Die Lander werden verheert und derKrieg nicht mehr gegen die Heeresmacht, sonderngegen die Bewohner geführt.

Es zog das Heer Vourbons gegen Rom *) umdem Mangel in Mailand zu entgehen, nahm Mestdula, Eusteccula, Civitelta , Corsona, rc. mitSrurm und verbrannte sie; deßhalb ward Rom ge»plünderc, die Vacicanische Büchersammlung zer-stört , und die kostbarsten Denkmahle des Alter»thums z. B. die Gruppe Laokoons zertrümmert **).

Traun'. die Knechte hatten so gar unrechtnicht, als sie von ihren Hauptleuten schrien:Esist nichts mit ihnen ausgericht, wissen sich des SiegSnicht zu gebrauchen, hatten wir unsern Feind seinRecht nach Kriegsgebrauch gethan, so wollten wirbei einem Heller bezahlt seyn worden, und wolltendem Kaiser mehr Nutzen geschafft, dem Land mimder Schaden gethan, und nicht so viel guter Leuteverloren haben.//

Das Gegenstück ist die Plünderung von Ant-werpen. Die schreckliche Gestalt welche die Kriegein vorigen Zeiten harten und nothwendig wieder

*) Herrn GeorgenS v. Frilitdsbers, Ritters, KriegStha»ten. Buch. Bl. 88. 91.

*') <1. q, -t), Bl. uz.