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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
Entstehung
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<I)en Einrichtungen verlor und unter der Last des erober-ten Erdkreises erlag 5). Den Consulen welche die rö-wrschen Heer« befehligten, gab man einen oder zwei Le,8 "ten zu, die ihnen zu Gehülfen und Rathgebern dienten.

Die Geschäfte dieser Legaten waren: die Beschlüsse^s Senats und des Volks zu verkünden, die Befehle zuerklären, mit den feindlichen Völkern zu verhandeln, vonden Unternehmungen der Consulen Bericht abzustatten.

Dieser wichtige Dienst wurde in den französtschenLeeren in den ersten Jahren der Volksfreiheit durch dieCvmmissarien der Volksvertreter versehen, er wird es nochU"t einiger Abänderung durch die Commissarien der Regie-rung. 6 ).

Die Quä stören waren Kriegsbefehlshaber und zu-gleich die Vorsteher des Verwaltuugswesens; ihr Ge«schäftSkreiß erstreckte sich über Löhnung, Verpflegung, dieberathe, die Lieferungen, die Vertheilung der BeuteU- s- w. 7 ).

Ihre Stelle ersetzen in den französtschen Heeren dieOrstonnateur« vn dies — Ober» Kriegs«Schaffner.

Die Prafecten hatten den innern Dienst unter sichund waren beinahe das, was bei uns die gemeinen Kriegs»Eommiffarien sind.

Die Praefecti-praetorio sinden sich bei UNs in de»Dberaufsehern über die Lebensmittel — agens eu chef Jev >vres. g).

Endlich hatteu die Römer auch ihre Pfleger der Vor»^kh« Gehülfen derselben unter dem Nahmen der »us-«Ce Ptore,s und actuores g).

Während der ersten drei Jahrhunderte des Gemein»Lesens diente jeder Römer auf eigene Kosten, nachhev

man Löhnung. io), Als in der Folge ihre Siege dasgebiet erweiterten, wurden die Hintersassen angehalten,

zur Verpflegung der Krieger nöthige Getratd und bisFahrzeug« und Pferde zur Anfuhr zu liefern. r>). Das