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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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Metellus verbot daher:

ne quisqnam in castri« panem* aut quam alium cibumcoctum venderet—»

Selbst in den spätern Zeiten gab es von Zeit zu ZeitHeerführer, die mit großer Strenge dieß verwehrten; soheißt es vom Galba:

Militi qui p.;r expeditionem annona arctissima, residuumcibariorum tritici modium centum denariis vendidisse ar-guebatur, vetuit siinulatque indigere cibo coepisset, a quo-quam opem ferri | atque is fame extabuit,

Sueton. in Galbae v. c. 7.

Kaiser Caracalla gieng mit seinem Beispiel voran,wie Herodia» sagt:

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Er brauchte selbst gemachtes Brod.

Mit eigener Faust zerquetschte er das Getraid so vielihm zureichte, machte einen Kuchen davon, briet ihn aufKohlen und aß ihn —

Pescennius niger —

—pistores sequi expeditionem proliibuit, buccellato iu-bens milites et omnes contentus esse.

Spartianus in vita.

Gleichwohl ward das Brod immer mehr gebräuchlich,man buk aber Soldatenbrod schon damals nässer undschwerer, als anderes, wie aus

Plinii 11, N, L. XVlII, c, 13 ,

erhellt, der sagt

■Lex ■ eit naturae, ut in qnocunque genere pani mili-tari tertia portio ad grani pondus accedat! sicut opti-mum frumentum esse quod in subactu congium aquaecapiat.

Iu den Zeiten der Antonine kam der Iwieback für dieSoldaten i» Gebrauch.

Hirod, L. IV.

Plin. H. N, L. XV1I1. c. , 7 .