nen; aDer die Lieferer kaufen von den Quartiermeistsirn zuniedern Preißen Lieferscheine und lassen sich darnach zahlen,als ob sse wirklich geliefert hätten. Setzt man nun einenAbzug vom Sold für diese Lieferung, so macht man sschdvn diesem Unterschleif los, und die Regierung welche dieVorschüsse liefert, hat wenigstens die Gewißheit, daß dieLieferer nicht mehr bezahlt erhalten, als ste in der Thatbeliefert haben; denn der Soldat der mittels des AbzugSseine Heitzungsstoffe zahlt, wird genau seinen Antheil neh-men, oder den Abzug gut gethan haben wollen. DieserBorschlag gereicht ganz zum Vortheil.der Krieger, und ichsehe nicht, warum man diesen nicht eher befördern sollte, alSden der Lieferer, welchen die Regierung weiter nichts schul-dig, als für das was ste wirklich liefern.
Man sage daher den Soldaten: „Euer Sold wird eingewisses Geld seyn, hierauf wird man euch dreierlei Abzü-ge machen, den ersten für die Anschaffung der Kleidung undRüstung, den zweiten für deren Unterhalt, den dritten fürHeitzung. Die Anzahl der Stücke die euch angeschafft undim Stand erhalten werden sollen, wird durch allgemeineVorschrift bestimmt werden. Wenn ihr eure Sachen nach-lässig haltet, oder veräußert, so wird man euch darum an-sehen, man wird euch auch durch einen neuen Abzug die zubezahlen zwingen, welche ihr neu erhalten müßt. Wennim Gegentheil die Aussparungen nicht erschöpft werden,welches geschehen wirb, wenn ihr eure Sachen sorgfältigerhaltet, so werdet ibr euren Theil an den Ueberschüssenerhalten. Zur Handhabung dieser Einrichtung werden dieV)irthschaftsräthe eurer Abtheilungen wirken."
Auf diese Weise würde der Soldat an seine Wirth-schaft gefesselt, die Wirthschaftsräthe an die Fürsorge fürihre Abtheilungen, deren Vortheil ste nun wirklich zu be-sorgen hätten, und auf beiden Seiten Vorstchtsmaaßregelnangeordnet, welche Ordnung und Sparsamkeit befördern.Uiberdem werden die Krieger noch enger an ihre Abthei-