Der Gehalt der erster» verhalt sich ganz wie derSold und wird unmittelbar von den Zahlmeistern derSchatzkammer ausgezahlt., Jeder Empfänger muß einRechnungsbüchlein haben. Die Zahlung an die Uibrigenwird verfügt nach den Zahlungsübersichten welche der Mi-nister bestimmt hat. Diese Gchalce werden nach besondernListen berichtigt, belegt mit den Anstellungsbefehlen, oderden Dienstzeugnissen. So viel über einen Gegenstand,der in das Einzelne zu sehr eingeht, als daß er hier mehrdenn angedeutet werden dürfte.
Viertes Hauptstück.
Don den Kriegsbedürfnissen.
Die Kriegsbedürfnisse oder Anschaffungen begreifenalles, was zum Unterhalt, zum Gebrauch eines Heeresund zu den Erfordernissen um Krieg zu führen nöthig ist.Unter den Lieferungen stud die für die Nahrung der Men-schen und Pferde die wichtigsten; denn eS ist leicht einzu-sehen, daß die andern entbehrt werden können, ohne wei-tem Nachtheil als den, daß der Krieger eine Zeitlangentbehren muß und der Lauf der KricgSthaten gehemmtwird. Wenn aber die Lebensmittel fehlen, so kann daszahlreichste Heer nichts weiter bewirken, die Verwirrungwelche in Folge des Hungers nochwendigerweise entsteht,bewirkt die gänzliche Auflösung.
Wir wollen über diesen Gegenstand die größten Feld-herren neuerer Zeiten sprechen hören. Montecuculi sagt ;*)
*) 3«t i. Buch -reu Hauptst, ;tcr Adth. vergt. 2 . Buch ,tesHauotst ;rcn Artik. Ich verweise wiederhvhlt auf die