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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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Kenntnisse, tugendhafte Gestnnungen und strenge Redlichkeithaben, so ist es daS eines Kriegscommiffarius. Wennman daher eine Einrichtung entwirft wodurch ein so wichti«Zweck befördert wird, so unterstützt, so bereitet man dasVorhaben der Regierung vor. Indem ich die Grundlinienba;u entwerfe, werbe ich nicht blos bisher gemachte Planewiederhohlen, gleichwohl werde ich nur leicht ausführbareund vortheilhafte Vorschläge machen. Ich würde zum eh-renvollen Amte eines KriegscommissariuS zwar alle BürgetMassen, ich würde aber mit ihnen sorgfältige Versuche an-stellen, damit ich überzeugt seyn könnte, daß nur die sichdamit befassen, welche in der That geeignet find ihm vor-justehen.

In allen Lanbesbezirken würde ich an einem bestimm-ten Tag eine Prüfung veranstalten, zu der man nur Jüng-linge von fiebzehn bis ein und zwanzig Jahren zuließe.Vorder Bezirks «Obrigkeit und dem Kriegsschaffer der Lan-des «Kriegsabtheilung erschienen die Dienstlustigen, man be-fragte sie öffentlich über die Kenntnisse welche zur allgemeinenErziehung gehören, «über die Muttersprache , Größenlehre,Erdbeschreibung, man erheischte von ihnen auch Kenntnißeiner fremden lebenden Sprache bis zur Sprachfertigkeit.

Jede Bezirks« Obrigkeit könnte alljährlich einen Dienst-lustigen vorstellen, dieser wäre denn jener, welcher in denöffentlichen Befragungen die besten Kenntnisse dargelegthätte. Die Verhandlungserzählung über jene wäre dieEinlaßkarte in die Schule von der ich nun rede

In der Hauptstadt bildete man eine allgemeine Schulefür die Verwalter des Kriegswesens. Die Leitung hätte einKriegs»Schaffet, zwei Kriegscommissarien zur Seite, umin dem Ausführlichen des Unterrichts ihm beizustehen. Die-se Lehrer müßten nun über die Wissenschaft öffentliche Vor-läge halten.

Manche möchten sich dagegen erheben und fragen». ,',Jstdenn die Verwaltung des Kriegswesens eine Wissenschaft