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Pordenone die Messe, als G. M. Spleny, welcher inRorai piccolo stand, und Vorposten in Tomai und Fonta-na fredda hatte, meldete, der Feind setze sich in Bewegung,und zeige leichte Truppen. Der Erzherzog sprengte sogleichauf das Schlachtfeld. Die Erinnerung, daß sich eben indiesen Gegenden einstens Francesco Carrara undVisconti gemessen, — und unter österreichischem, si>a«nischem und päbstlichem Banner Georg von Frunds-berg beide Colon na, Pescara, Erich von Braun-schweig, Rudolph von.Anhalt, Georg von Lich-ten stein, sich wider den von Alviano, Petiglianound Gritti geführten Löwen des heil. Marcus sieghaftversucht, machten den Boden wahrhaftig klassisch!
Nach acht Uhr war das Plänkeln schon hitzig. An-fangs hielt man es noch immer für eine Kundschaft, undvermuthete, der feindliche Anführer wolle sich überzeugen,ob das ganze Heer, oder blos der Vortrab bei Pordenonestünde? Um 9 Uhr verrieth von der Hauptstraße bei Po»zia her, das Blitzen der Gewehre, und eine starke Staub-wolke die Annäherung einer dichten feindlichen Linie, dievon Tomai gegen Porcia rückte. Von allen Seiten kamenMeldungen, der Feind rücke an; das Heer trat ins Ge-wehr. Nähere Nachrichten sollten noch bestimmen, welcheentscheidende Bewegung ihm vorzuzeichnen sey?
Die Vorhut unter F. M. L. Frimont war vom An-beginne der Schlacht also vertheilt:
Ein Bataillon Fr. Jellachich rechts, ein BataillonFranz Carl links von Porcia, die Straße nach Palse beob-achtend, eine Compagnie Bannalisten in Porcia, zweyCompagnien Bannalisten in Rorai piccolo; die übrigen imRückhalt. Auf der Straße gegen Talponedo und die Ca-pelle, standen sechs Escadrons Otk Husaren, und vier Es-cadrons Hohenzvllcrn leichter Pferde mit einer berittenenBatterie. Der feindliche Feldherr kannte die Wichtigkeitvon Porcia und der nächst liegenden Dörfer, welche dieStraße von Pordenone deckten. Dahin, und auf den lin-