ergreife», lehret das beigebogene, durchaus keiner Auslegunzund keines Zusatzes bedürfende Manifest.
Noch vor, der Ankunft, der k. k. Truppen hatten die bie-dern und tapfern Tyroler einen Sieg über die Franzosen undBaiern improvisirt, der nicht mit Maxen und nicht mit Sara-toga, sonder» nur mit Duponts Niederlage in der Sierra Wa-ren« verglichen werden kann,
Ihre kais. Hoheit der durchlauchtigste Erzherzog Johanndrang nach einem Siege bei Venzone, nach einem zweiten beiSacile und bei Fontana fredda, und nach einem dritten beiSau Bonifacio bis an die Etsch vor.
In beiden letzter» wurde die feindliche Reiterei, und ins-besondere die Garde des Vicekönigs fast gänzlich aufgerieben, under selbst würde am izten Morgens der Gefangenschaft nichtentgangen seyn, wenn die Cavallerie eben so schnell als da-Fußvolk vorgewesen wäre.
Die Lage der Sachen in Deutschland geben die beiliegen-den Tagesberichte. Die lügnerische Feder des Feindes, welchernichts so sehr fürchtet, als den Krieg mir,einem bewaffnete»Wolke, den er in der Vmdce, in Spanien und in Catrarv z»seinem empfindlichen Nachtheil bestand, und dessen verheerendeFlamme Er durch solche Nachrichten und unaufhörliche Bear-beitung noch unter der Asche zu ersticken, unaufhörlich bemühtist, hat diese Vorfälle, seiner allbekannten Gewohnheit nach,aus das Abeutheuerlichfie entstellt-
Gewiß ist, daß isolirte Unfälle einzelner Corps auch dieHaupt-Armee zu einer momentanen Defensive, und zu einemRückzüge bestimmt haben, der im Angesichte des Feindes übereinen so bedeutenden Fluß als die Donau, in der schönstenOrdnung bewerkstelligt ist. Es war durchaus nöthig, der ander südwestlichen Gränze Böhmens stehenden Reserve-Armeeentgegen zu gehen, um den Verlust zu ersetzen, welchen derbeispiellose fünftägige Kampf um ein Terrain von dritthalbStunden nothwendig hervorbringen mußte.
In den gegenwärtigen Kampf um seine Integrität, umfeine Freiheit, ist Oesterreich nicht getreten, um bei dem erstenzweideutigen oder ungünstigen Ereigniß des wechselnden Kriegs-