schon wieder glücklich gefochten worden) mit der in ihrerArt gewiß einzigen Unterschrift erließ: „Andre Hofer. der-mal unwissend wo?" Weit bestimmter und heftiger wa-ren die Entwürfe seines Adjutanten, Joseph Eiftnstcckcr, desKapuziners Joachim Haspinger, des Kreuzwirkhes zuBrixen Martin Schenk, des Wirths in der Mahr bei Tri-xen Peter Mayer; vor allem galten ihm die Em^lle desmit diesen wackern Männern nicht zu vermengenden Com-mandanten zu Linz, Nepomuk von Kolb, aus einer gutenFamilie, ehehin ständischen Steuereinnehmers, aber um un-ordentlicher Verwaltung willen von diesem Amte entfernt,eines hirnverbrannten Anarchisten, von den tollsten Einfal-len, der häufige Unterredungen mit der Mutter Gottes,mit guten und bösen Geistern hatte, und allzubuchstäblichdas Beispiel Moses nachahmte, der, wenn das Volk Got-tes stritt, sich auf hohe Berge entfernte, um für das Glückseiner Waffen zu bettn. — Der Plan wurde gefaßt, dieösterreichischen Truppen mit Gewalt zurückzuhalten, sichihres Geschützes und Schießbedarfs zu bemächtigen, ihnentäglich Zo Kr. Sold (als die durch die Verrheidigungsver-träge von 1796 1799 — 1802 — 1805 landes-
üblich festgesetzte Schützenlöhnung) zuzusichern, die Be«Horden und Offiziers, die nicht bleiben, die sich an diesesneue Vertheidigungswerk nicht anschließen wollten, fest zuhalten und zu entwaffnen. — Der Anführer des Ober-kärnthnerischcn Landsturms Jvs. Türk (Oberbcamttr desGurker Fürst Bischofs, Alkgrafen von Salm lKerfferscheid)sollte die Feste Sachftnburg in dem Augenblick überfallenund hinwegnehmen, als G.M. Baron Schmidt dieselbe anRusca vertragsmäßig übergeben werde, sie also noch vonGeschütz und Schießbedarf, die sich in Villach und Klagen-fürt zurück befanden, ganz entblößt seyn würde.
In mehreren alten und festen Schlössern befanden sichdamals gegen 1500 Kriegsgefangene, 900 Barern, über900 Italiener etwa 200 Franzosen. Man unterrichteteden General Rusca, daß man ihm diese Kriegsgefangenen