He« Markgraf in diesem Eck nur allein 1500 zu Pferdund 6000 Man» zu Fuß gehabt, hätte er, bis so langihm eine tlrmee entgegen gekommen wäre, entweder alleunterösterreichische Länder, denNheinstrom beyderseits —bis an die untere Pfalz, und endlich auch eine« gute»Theil derselben occupiren und sich darinnen stärken, oderaber den Donaustrom, und das ganze Land Schwabenbis an Donanwörth hin verderben und in Kontributionbringen, auch wann er nur eine einzige Brücke über denLech cinbekommen, gegen Baiern selbst was tentiren, undsobald er eine starke Armee gegen ihn kommen vermerkthaben würde, wiederum a» der Donau hinauf, ehe derFeind ihm zu nahe auf den Hals kommen, eine offenefreye retirada haben können.
Wenn nun oftgenannker Markgraf wieder in seinemPosto —*■ nämlich in der obern Markgrafschaft ist, undden Feind noch halb so stark als er von Heidelberg hin-aufziehen merkt, er der Markgraf aber viel Landes ab-bracciren will (welches, sintemal er in diesem Lande voneiner Armee weder umgeben, »och zum Streit genothi-get werden kann, leichtlich geschehen mag), so hat er,dci das Gebürg und siacheLand sich zu konsungiren, halbin die Berg und halb in die Ebene logiren können, undso lang der Feind unterhalb ihm liege» blieb, alle occu-zrirtö Länder erhalten, oder da er zwischen dem Rheinund seiner Armada hinaufgezogen, sich diese in's Gt-bürg —* nämlich in Schwarzwald, als wenn er auf dasLand Schwaben zu wolle, begeben und dadurch den Feindvbligircn können,ihm nachzufolgen; hatte er sedem bellian die Donau setzen wolle», wäre es ihm auch frey ge-standen, dann er solche leichtlich, ehe der Feind an >h»kommen, erreichen mögen. Sobald er die Donau wieder.