der Meinung des Nec. heißen, ein Heer verträgt sichmit den Zwecken deö Vaterlandes) und endlich, daß eSein Palladium der National - Unabhängigkeit sey —(drückt auö, das Heer beschützt die National-Unabhän-gigkeit) dieß sind lauter so einfache, wahre Satze, daßsie sich von den ältesten Zeiten biö jetzt in ihrem An-sehen erhalten habe». Zu wünschen wäre es, Laß derVerf. nicht bey allen Lesern militärischer Aufsätze seineKenntnisse in der griechischen und lateinischen Sprachevoraussetzte und mehr an die Unsrige sich hielte. —h. 6. erhalten wir jetzige Germanen eine derbe Zurecht-weisung. Die alten Griechen waren bey weitem klü-ger als wir, weil wir alle Kriegswissenschafcen vertilgenmöchten, während jene viel daraus hielten. Die Sachehat ihr Wahres, doch hätte sie nicht so allgemein ge«nominell werden sollen. Daß der Verf. hier noch eini-gen Werth auf das Lob, welches Plato dem MinoSwegen seiner Rücksichten aus daS Kriegswesen ertheilt,zu legen scheint, wundert Rec. nach der Aeußerung, dieder Verf. im §. 2. über denselben von sich giebt. —Im siebenten h. wird der Verfall des römischen Reichsunbedingt vom Verfall des römischen Kriegswesens her-geleitet. Ueber diesen Gegenstand läßt sich nach Mon-tesquieu und Gibbon, die ihn zu gründlich erschöpft ha-ben, nichts weiter sagen. — Der achte h. ertheilt denfranzösischen Heeren während der alten und neuen'Ro-volutionszeit daS verdiente Lob für ihr ruhiges, befon-ueneS Betragen und setzt die französische Revolutionnicht auf ihre, sondern auf die Rechnung des öffentli-chen Geistes. Um aber die Heere ganz frey sprechen zukönnen, müßte erst gezeigt werden, daß sie durchaus«ichc auf den öffentlichen Geist einwirkten, wovon aber
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