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Dritter Band.
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krön, welche Ludwig der Strenge, zur Festhaltung die-ses wichtigen Punktes und Unterjochung der dem Böh-mischen Ottokar ergebenen Bürger diente.

Auch alö Regensburg von denen, den Baiern feind-lichen Kaisern, aus dem Verbände des Mutterlandesgerissen ward, wanden sich noch häufig die Kriege umRegensburg und dessen Gegend.

Wer kann endlich dessen hohen Werth im Dreyßigjäh-rigen Kriege verkennen?

Schillers Worte: »das Bollwerk BaierlandSist gefallen« hat wahrlich nicht der Dichter blos ge-sprochen, sonder» der Geschichtschreiber dieses Kriegestief gefühlt!

Welch höher» Werth für uns hat aber nicht der ent-scheidende Ausspruch des großen Baierischen Feldmar-schallö Tilly, der in den letzten Momenten seines Le-bens die Befestigung Regensburgs und Zngolstadts demChurfürsten anenipsiehlt, und ihm dabey sagt, daß erdurch diese festen Punkte, nicht nur Baiern schützen,sondern dasselbe stets auö ihnen, werde wieder erobernkönnen!

Neuere Zeit.

Doch entscheidender mag eö wohl keinen Beweis inder Geschichte geben, was NegenSburg sey, und nichtshat wahrscheinlich den Erzherzog Karl von Oestreich dieWichtigkeit dieses Punktes so sehr kennen lernen, alSder Feldzug von iLOl). Noch hatte damals der Erz-herzog die Wichtigkeit, die Entscheidung dieses Punktesnicht vollkommen erfaßt, dieß geht aus seinem Einmärschein Baiern, auö der Direktion seiner Colonnen und seineirBefehle» hervor.