Band 
Dritter Band.
Seite
47
JPEG-Download
 

Platze- erhoben war, hörte auch der auf dem IsnfenUfer angelegte Brückenkopf auf, von Werth und Bedeu-tung zu seyn, da der Eisgang die Btücke, welche die-ses Werk mit dem Platze in Verbindung setzte, — zer-stört hatte, und um so mehr als auch hier einige vor-liegende bedeutende Sandhügel dessen Vertheidigungsehr erschwerten. — Der Inselposten allein gewanndurch dieses Ereigniß erst seine Bedeutung; obgleichvon mehreren Seiten , dem feindlichen Feuer sehr aus-gesetzt, — war er auf der südlichen. Seite der Stadtdas eivizige Schutz gewahrende Werk.

Die Stadt enthielt außer ein paar Kirchen, welcheals Magazine benützt wurden, kein einziges bombenfestesGebäude; ausser dem Nathhause, welches zur Aufnahmeder Kranken eingerichtet war, fanden sich keine hinreichendgeräumigen Gtbaude vor, zu Kasernen nud andernMilitäretablissementö;— man war genöthigt die Mann-schaft Komxaguieweise in die Bürgershäuser zu verlegen,und diese Kompagniekasernen veiwandelten sich mitZunahme der Krankheiten, nach und nach in eben fsviele Spitäler.

Die Bewaffnung der Festung bestand im Ganzenau- 50 Geschützen, worunter die brauchbarsten .einigeHaubitzen und Feldpiec^n waren; übrigens gehörtenzu dieser Zahl noch einige alte eiserne Festungskanonen,Feldschlangen, und nur zwey Mörser, wovon der einegesprungen und durch einen starken Reif zusammenge-halten war; daß diese Bewaffnung zu gering für dengroßen Umfang (von mehr als 2200 Toisen) der Werkegewesen, läßt sich leicht erklären; — man war genöthigtausgeholte und abgerundete Holzstämme auf Lgvette»