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ihrer Besetzung durch die baierischen Truppen; kaum wardie erfolgt, als auch schon die obere Weichst Uinie (vonhier bis Warschau) allmählich von den granzosen verlassenwurde; Davoust zog sich von Thor», General Wredevon Plozk, Schwarzenberg, Reqmer und PoniarovSkyvon Warschau zurück, nachdem letzterer Besatzungennach Modlin und Zamosk gegeben harte, — die großerussische Armee rückte heran. Bey der dem französi-schen Interesse geradezu entgege-strebenden Stimmungder Bewohner von Thorn konnte es sich nicht fehlen,daß die russischen Generäle von den bisher erwähntenmißlichen Verhältnissen dieses Platzes genau unterrichtet
brik. — Bedeutender Handelsstand, große Stromschif-faferk, ausgebreiteter Handel, besonders mit Getreideund Holz. — lieber der Weichsel ist die VorstadtPodgorsze mit 80 Häusern und 348 Einwohnern.
Thorn, angeblich von den Tempelherrn gegründet, isteine der ältesten Städte an der Weichsel; früher gehörtesie zu den Hansee - Städten, unterwarf sich aber imJahr I7YZ der preußischen Herrschaft. —
In der St. Jofeannis - Kirche befindet sich das Grab-mal des hier gebornen, und in dieser Kirche beerdigten,berühmten Astronomen Copernicus (geboren den tytenFebruar 1473, gestorben den 24ten May i54Z>. — Merk-würdig ist der Religions - Aufstand von 1724, in Folgedessen g Protestanten enthauptet wurden, und die Katho»liken sich der Jakobskirche bemächtigten.
Gustav Adolph belagerte fruchtlos diesen Platz 1629; —Carl Gustav nahm i655 diese Festung ein, eben so Carlder Xllte im Jahre 1703; dieser ließ die Festungswerkeschleifen, —
Affaire vom 6ten Dezember 1866, zwischen Russenund Franzosen, und Besetzung von Thorn durch dieletzter». —
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