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Dritter Band.
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Mann; die unausgesetzten Arbeiten zur Vervollstän-digung und Herstellung der Festungö Merke, der starkeVorposten- und Festungsdienst, die häufigen Ausfallsund RekognoScirungen nahmen diese für den großen zubehauptenden Flachenraum, unzureichende Garnison sehrin Anspruch; — doch diese Anstrengungen waren nichtfruchtlos; — denn in einer Reihe von mehr als 15 Re-kognoöeirungeu und Ausfällen verschaffte sich sowohldie Infanterie der Besatzung, als auch die Artillerieder Festung, ein entschiedenes Uebergewicht über denFeind; — Wachsamkeit der Vorposten und daö wohl-gezielte Feuer deö Geschützes hielten die Blokadetruppenin der nöthigen Entfernung, um die nothvendigsten Ar-beiten, welche im Angesicht deö Feindes mit Unermüd-lichkeit betrieben wurden, zur Vollendung zu bringen; —eö gelang dem vereinigten Eifer des Gouverneurs unddes Commandanten, und der mit der Leitung dieserArbeiten beauftragten Chefs der Genie Abtheilungund der Artillerie, — die anfänglich jedem Angriffebloögestellte Festung , bis gegen die ersten Tage deSMonats März, wo von feindlicher Seite die regelmäßige ^Belagerung derselben beschlossen wurde, — in einenrespektabel» Zustand zu versetzen, wodurch sie den heftig-sten Angriffen Widerstand zu leisten vermochte.

Vielfältig ausgestreute Proklamationen und die fürdie Franzosen sehr ungünstigen Nachrichten der Tag-blätter, welche man der Garnison stets mitzutheilenbemüht war, hatten, selbst im Zusammenhange mit denhöchst mißlichen Verhältnissen und Aussichten der Be-satzung, keinen Einfluß auf den Geist derselben; — ob-gleich der deutsche Soldat seit der Katastrophe inRußland dem französischen Interesse entfremdet war

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