Band 
Dritter Band.
Seite
76
JPEG-Download
 

Schon am 20ten Februar hatte das Corps de- Ge-nerals Czernischeff eine Streif-Parrhie bis Berlin ge-sandt; in Preußen sprach sich die öffentliche Meinungim Volke, in der Armee und bey den Behörden alleTage lauter aus. Am 4ten März besetzte der GeneralFürst Repnin in Folge eines heftigen Gefechtes mit ei-nem Theil des sächsischen CorpS unter dem GeneralRegnier Berlin mit seinem Armee - Corps. Der KaiserAlexander harte sein Hauptquartier zu Kalisch genom-men ; die polnische Regierung hatte sich mit den Trup-pen des Fürsten Poniatvwsky nach Krakau zurückge-zogen.

Den i6ten März.

Gegen y Uhr Abends begannen die russischen Bat»terien ihr Feuer gegen die Festung; unsere verschiedenenBatterien am Weichsel-Ufer antworteten ihnen mit Vor-theil und brachten sie in Zeit von anderthalb Stundenzum Schweigen.

Den I7ten März.

Der Feind zeigte große Thätigkeit auf dem jenseiti-gen Weichsel- Ufer; man sah viele mit Heu, Stroh undFaschinen beladene Wägen ankommen, Um ll UhrAbendö sieng das Feuer gegen die Stadt wieder an.

Den I8ten März.

Da- feindliche Feuer dauerte beynahe die ganzeNacht fort; unsere Batterien antworteten kräftig. Bey

unter den Kanonen von Granden; vorbey, nach Danzigzu gelangen. So abenteuerlich dieses Projekt an und fürsich auch war, so dachte man doch an die Möglichkeit derAusführung; denn man war längere Zeit mit des Ein-richtung der Schiffe zu diesem Behuf beschäftigt.