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Den Lösten März.
Nach der Erklärung verschiedener Bauern auS -erUmgegend zwangen die Russen alle diensttauglichenMänner, bey ihnen Dienste zu nehmen. Die polnischeBesatzung in Modlin hatte den Russen einen Ochsen-Transport weggenommen. Graudenz war von denRussen noch nicht besetzt. Die Brücke zwischen der Fe-stung und der Insel wurde au diesem Tage wiederganz hergestellt.
Den 27t en März.
Eine Batterie der Festung feuerte gegen die Hügel-kuppen , wo man Arbeiter bemerkte. Ein russischerParlamentär überbrachte' ein Schreiben und Zeitungenfür den Gouverneur. Nachmittags sah man mehreremit Truppen beladene Schiffe auf der Weichsel herauffahren. Die Kanonen der Festung beschossen sie, nach-dem sie bey den Inseln gehalten hatten.
Den L3ten März.
Eine gegen die Inseln zu gemachte RekognoSeirunggab die Ueberzeugung, daß unter den am vorhergehen-den Tage angekommenen Fahrzeugen einige Kanonier-Schaluppen waren.
Den 2yten März.
Auf die wiederholten Nachrichten, daß der'Feindseine Streitkräfte in der Umgegend der Festung ver-mehre, ordnete der Gouverneur eine allgemeine Nekog-noöcirung unter den Befehlen der Oberstlieutenant-Theobald und Mertz an; sie wurde durch die Batteriender Festung und durch zwey auf die Anhöhen vor demalten Thore anfgestellten Haubizen unterstützt. Die Ko-lonne, welche in dieser Richtung vorgieng, drückte dieRussen, welche die erste Insel besetzt hatten, zurück,