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Dritter Band.
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vorausgesetzten Falle, daß die Besatzung hinreichendgewesen wäre, denselben zurückzuschlagen. Der Man-gel an Arbeitern, an Holz und an Zeit hatte nichtgestattet, die Aussenwerke mit der Festung selbst inVerbindung zu bringen; man hatte nicht Leute genug,um ste zu besetzen, noch weniger, um sie zu unterstü-tzen; dem Feind mußte die Einnahme derselben großeErleichterung für seine Approchen gewähren. ,

Verantwortung einzuschlagen. — Da sich der den öster-reichischen Neutralitätskordon kommandirende General-Lieutenant von Weissenwolf nicht weigerte den Durch-marsch durch Böhmen der Garnison von Thorn (jedochunbewaffnet und gegen baare Bezahlung der Verpfle-gung) zuzugestehen: so überschritt selbe den Lgten Maybey Brauna» die Gränze, und langte den isten Junyin Reichenberg und den igten über Zittau und Pirna inHof an.

Von den unter dein Kommando des Major von Groß-gebauer in Thorn zurückgebliebenen 13 Offizieren und1200 Mann wurden mehrere Rekonvalescententransportegebildet, und unter Führung russischer Offiziers auf demkürzesten Wege nach Deutschland gesandt; zwey von die-' feit Transporten traf das Loos in Neiße und Glatz biszum erfolgten Beytritt des Königs von Baiern zurgrossen Allianz, zurückgehalten worden zu seyn.

So waren bis gegen Ende des Jahres 1813 von demim Frühjahr von Igt2 unter den Befehlen des Generalsder Kavallerie Grasen von Wrede ausmarschirten 2tenkönigl. baier. Armee - Corps, welches mit 14000 MannInfanterie ins Feld gerückt war, und im Laufe des Feld-zugSyistestk als L000 Mann Ergänzung an sich gezogen hatte,also sioü einer Summa von 19000 Mann kaum 3000,grösttemtheils mit zerstörter Gesundheit und verstümmeltenGliedern, nach einer ununterbrochenen Reihe von Gefahre«und Mühseligkeiten ins Vaterlaud zurückgekehrt.