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mach« in Burghausen um 6 Uhr bey 800 baierischeBauern zu einem kleinen Thürlein, so von seinem Haus,auf- Wasser hinausgegangen, in die Stadt gelassen,welche sogleich des Negierungslhors sich bemächtig«,mithin die nur in 170 Mann bestandene Garnison was.sacriren wollen, da ind'essen ein kaiserlicher Feldwebelin aller Eile 100 regulirte Soldaten zusammengebracht,and solche gegen abgedachte Rebellen y) commandiüund angeführt, ist auch damit so glücklich gewesen, daßer gleich im Ansang 24 Lauern todt geschossen, auch
Q) Rebellen ! — Dieser Wort darf in Feindes Mund nichtbefremden — aber auffallender, ja empörend ist es, das-selbe sogar i» den Büchern baierischcr Geschichtschreiberzu finden! Wir zahlen hierunter den landständischeaArchivar Felix von Lipvwsky, der in seiner Schrift überdie Feldzüge Max Emanucls. München 1820, bey Gieb<Man sehe hierüber das 5 te Heft der KriegSschristen) aufSeite 85- 88- lly- 140. 151- unter Mißbilligung detganzen Unternehmens fich mehreremale der Benennung-Ausruhr, Rebellen, tollkühne, leichtsinnigeBursch« rc. bediente.
Unter Aufruhr, Rebellion oder dem nun häufiger ge-hörten Worte Revolution wird fast allgemein der Um-sturz des bestehenden Regierungssystems, die gewaltsameEinführung einer andern Verfassung oder die Empörunggegen die herrscheude Dynastie verstanden. — Diese Re-volutionen, obwohl sie von jeher bestanden, — sind d erbaierische» Geschichte fremd geblieben —sie kennt keine Blutszenen, keine Entthronung ihrerFürsten, aber sie bewahrt die herrlichsten Beweise derinnigsten Anhänglichkeit, einer Treue, die unter keinenUmständen wankt, einer Liebe, die nur cdeln Völkern ge-gen Fürsten eigen seyn kann, deren Glück stets in demihres Volkes bestund — dessen edelste Vater und Führer
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