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Steigerung den windermächtigen Staaten am nöthigsten«st. Die Kriegsmacht aufs Höchste steigern, besteht aber we«der in der Vermehrung der Regimenter, noch in der Mengeder fogenanten »Präsenten« noch in so manchem, wasman sonst allein zur Kriegsmacht zu zählen pflegte,und wenn man verlangt, der Sraat solle sein Möglich-stes für die Kriegsmacht ausbieren, so soll dieß nichtHeißen, daß er die Hälfte seiner Einkünfte aus dasHeer verwende, sondern nicht mehr und nicht weniger,als zur Erhaltung eines tüchtigen Heerstammeö, dernöthigen Offiziere und Unteroffiziere und sür dieAnstaltenzur geistigen Bildung der Krieger nothwendig ist, aberAlle- dieß muß zu einem Maximum führen, das alleinin der zweckmäßigen Organisation deö Ganzen gesundenwerden kann, und wer seinem Vaterlande gut will,wird nicht mehr Geld für daS Herr verlangen, aberviel, viel mehr guten Willen, da- Heer wirklichzu einer Kriegsschule des ganzen Volks, zu einer Stützedes Staateö zu machen! — Darum mögen wir, unöauch vertraut machen mit den Vorschlägen und vorzüg-lich mit den bereits seit fünf Zähren bestehenden Einrich-tungen unserer westlichen Gränznachbarn, bey denen somanches Vortreffliche zu finden seyn wird.
Zu Würtemberg ist eine jo kurze Uebungszeit für dieins Heer Tretenden eingef hrt, wiesle gegenwärtig nochbey keinem Heere so zweckmäßig statt findet. DieDienstzeit oder vielmehr Heerpflichkigkeit eines jeden rHeermannes beträgt 6 Jahre, von diesen bleiben dieReiter und An lleristen nur 2, die Infanteristen nurQ Monate bey den Corps, diese Zeit ist aber nichtdurch Urlaub uuterbrochen, sondern erstere bleiben ihre2 Zahre ununterbrochen bey der Fahne und die