von derjenigen der Offiziers, wie durch eine Kluft ge-schieden ist, so lange jenen nicht die gewisse AnSsichtausweitere Beförderung eröffnet ist, werden wir an gutenUnteroffiziers Mangel haben; denn welches tüchtigeSubjekt wird sich mit Liebe einer mit vielen Aufopferun-gen verbundenen und am Ende doch zu nichts führen-den , allerdings undankbaren Bestimmung widmen? —Aufwart» vorwärts! das ist der begeisternde Takt, nachwelchem daS Militär sich überall am fröhlichsten bewegt;der poetische Glaube, daß wer eö erst zum Corpvralgebracht hat, auf der Leiter zur höchsten Macht steh«,muß geschont und wenigsten nicht zu unsanft berichtigetwerden: das Kasten - Wesen taugt nirgenS weniger alsin dem Militair, wo mehr als irgendwo gelten sollte,was der Dichter sagt:
qui sert bien sa patrie, n’a pas besoin d’ayeux.«
Für den General - Stab verlangt der Verfasser eineKriegsschule und daß ein jeder Zögling dieser Schulewährend zwey Jahren bey der Reiterey und zwey an-dern bey der Infanterie diene.
Warum aber nicht auch zwey Jahre bey der Artil-lerie und zwey andere beym Genie-CorpS. Sollteman denn in der Kriegsschule in diesen zwey Zweigenbesser unterrichtet werden können, als in denen der Iu-sauterie und Reiterey und ist dem, alle Truppengattungenumfassen sollenden Offizier des Generalstabs, eine prak-tische Uebung der Artillerie und im Geniefache wenigernöthig, als die im Dienste der Infanterie und Caval-lerie ? ? —
Die Nothwendigkeit einer praktischen Bildung unddie Nothwendigkeit in einer Truppengattung vorher