gedient zu haben, ehe man aus der Schule in den Ge-neralstab tritt, ist unläugbar, aber sollte dagegen «inezweijährige Dienstzeit bey jeder der einzelne» Trupen-gattungen nöthig seyn, um sich die nöthigen Kennt-nisse zu sammeln?
ES ist vielmehr zu vermutben, daß derjenige, dersich nach einer jvorhergegangenen, allgemeinen, militä-rischen Bildung, nur dasjenige eigen machen kann,was er mehrere Jahre praktisch übt, die Talente schwer-lich besitze, die für einen Offner deS Generalstabs nö-thig seyn möchte». Wollte man also den Off-jier, nachdem Austritt aus der Krieasschule bey jeder der vierWaffengattungen zwey Zuhre dienen lasse», so wärendieß acht Zabre, eine Zeit von der er nur einen sehrgeringen Theil auf daö Höhere deS Kriegs wendenkönnte, und die, zwar nichr für die Zeit deS Friedenö,aber für die des Kriegs zu beträchtlich scheint.
Daher scheint die Bildung der Offiziere für denEeneralstab, auf einer huben Kriegsschule, wohin sieerst kommen können, Iiachdrm sie schon in einer derTruppengattungen zur Zufriedenheit diente», und LerenVerwendung bey den Eommandos und im Ministerium,wo ihnen die Gelegenheit gegeben seyn muß, nach ih-rem Bedürfnüffe, den Uebungen derjenigen Truppengat-tungen beyzuwohnen, deren praktijche Kenntniß ihnenam meisten abgeht, allen Bedingungen und vorzüglichder so nothwendigen Gleichheit, (der Möglichkeit füralle Offiziere, in den Generalstab zu kommen) wie eSin der Heerbildung vorgeschlagen ist, amj meisten zu ent-sprechen. —
2.) 2" der zweyten Schrift führt der Verfasser diein der Kammer stakt gehabten Debatten über die Bey-