Band 
Dritter Band.
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kostbar sind daher nicht diese langen Kasematten? —und warum soll man nicht einfacher, die ausgeschnitteneKehle, paralell mit den Facen und Flanken fuhren? —■wodurch offenbar nicht allein eine Ersparung, sondernauch das unangenehme Brechen der Gewölbe vermiedenwird, ohne daß die Vertheidigung der Kehle dadurchgefährdet ist. Der Werth eines halben Mondes, undder cafemattirten eingezogenen oder retirirten Flanken,so wie der Retours-OffensivS, ist schon mehrseitig der-gestalt auseinander gesetzt worden, daß eine weitereAusführung unzuläßig wird.

6 ) Seite 29 sagt der Verfasser; daß y — 12Fuß Breite, z u eineni Gewölbe für Kanons,und 10 Fuß Breite; so wie 9 Fuß Höhe fürdie Bedienung zureichen. Dieser Gegenstandwäre einer Erläuterung werth gewesen, und bis jetzthat unö die Erfahrung eines Andern belehrt. Feuertdas Geschütz nach einer Nichtung, so sey die Behaup-tung zugestanden, aber selbst mit Kasematten- Lafettenmuß man schon die Pfeiler durchwölben, um einigeSeiten - Nichtung zu erlangen.

Selbst in Mortier Kasematten, waren 12 FußBreite nur gerade zureichend, um 30 Grad SeitenRichtung hervorzubringen, wenn der Mortier bis unterdie Steine des Gewölbes vorgebracht wurde. Warumaber auf SeiteZi den Böller Kasematten gar16 Fuß Breite und 15 Fuß Höhe gegeben werde»soll, ist gar nicht einzusehen, indem diese uugleich we-niger Raum erfordern, die Gewölbe nicht so sehr vomRauch belästigt iverden als dort; und für Holzdeckendiese Spannung offenbar zu groß ist?

Seite so und 51 wird die Stürke he§