Band 
Dritter Band.
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er ist eben so überladen. Welche ungeheure Schlößeran den Gewehren, deren Schlag die Ziellinie nothwen-dig verreißt! welch unsicherer Schuß, welch ein ge-waltsamer Rückstoß! ließe doch mancher lieber auf sichfeuern, als daß er dasselbe Gewehr selbst loKfeuern/ sollte. So knallt er, ohne anzuschlagen, ohne zu zielenin die Luft: und es ist eben so gut, und dem Manne! nicht zu verargen. — — — — —

Man nehme ja dem Infanteristen seinen Säbel nicht,ohne ihn mir einer andern zierenden Waffe zu ersetzen.Der allein mackt ihn stolz — und die Meinung darfwohl in Ansatz gebracht, es darf alles gethan werden,um den Infantristen zu heben.

Bey allen Ausmärschen sah man die Offiziers undSoldaten eilig die engen Hosen mit Ueberhosen vertau-schen , wenn es ja nur geduldet war. Das spricht doch} gewiß für deren Bequemlichkeit; und gegenwärtig läßtder Soldat auf seine Kosten jedes gefaßte paar Schuhi aufsetzen, zum Halbstifel so umarbeiten, aber man be-freyt uns nicht von den lästigen engen weißen Hosen,und den lästigen, engen Kamaschen. Der Offizier derInfanterie ist noch mit den schweren Stiefeln belastet,die man doch den Reiter ausziehen ließ. Man fragedoch den Soldaten, welch Ungemach diese engen, wei-’ ßen Hosen ihm verursachen. Und wird die äußereReinlichkeit anders, als auf Kosten der innern erhalten?Die Kreide dringt durch auf die Haut, beschmutzt imTornister die Wasche und anderes, die Zimmer undGänge sind immer voll Kreide-Staub, denn werde»»die Hosen auch in den Höfen ausgeklopft, so fliegtder Staub doch auf, und kömmt in die Zimmer, be-sonders in Kasernen, welchen es ganz au freyen Rau«