bald enge, bald weit, je nachdem die Witterung; niefestsitzend, auch angeschnallt bald über die Augen, baldin das Genicke fallend oder zur Seite drückend: beyWind ein wahrer Windfang, bey Regen ein Säuge-schwamm, ohne Schutz gegen Kälte, ohne Schutzgegen Näße; drückend schwer, und schmerzlich zur mar-tervollen Pein; wenn nicht immer zerlegt, und regel-mäßig geputzt, unsauber: deshalb nie haltbar, und ei-ner Menge Reperatnrn kostspielig unterworfen und Zeit-raubend. Bricht das mindeste deS so leicht zerbrechli-chen MessingzeugeS, so ist das ganze CaSquet ansein,ander; im CaSquet nun, daS Magazin alles Nothwen-digen, weil der Soldat nicht Raum in den Taschenhat, gepackt und von den Riemen an den Schultern ein-geschuitten, nicht nach rückwärts langen kann; immerbalansirend unter dieser Last (denn wie einem Soldatenvon oben zugerufen wird, faßt er das CaSquet erst an,daß eS ihm nicht vom Kopfe falle, dann erst sieht erin die Höhe) Aber Leute, die das Lästige und zweck-widrige eingestehen, rufen doch noch aus: aber dieCaLquets sind schön! eS wäre Schade, sie abzulegen!— Um den Hals eine steife Binde, nicht wärmend,aber drückender noch, als die hohen modischen, mitFischbeinen gefütterten Cravatteß. Den Rock am Halsefest zugehaftet, die Haften bey der Enge des Rockes,stets reißend, — der Mann in enge Hosen, und Kama-schen von steifem, dichten Tuche eingezwängt, die be-schwerlichen Strupfen, und mit tausend Nägeln, auSOeconomie, beschlagenen unglaublich schweren Schuhe:über die Brust zugeschnürt, und eingeengt, bey demMarsche von einer Stunde nur, schon an den Schul-tern sühllos, auf der Brust gepreßt; die Last der Pa-
Schliessen