funietle immer noch üblich ist, den Feldwebel, wieden Vice-Csrporal trifft; gezwungen als Auszeichnungeinen Stock zu tragen, die Schläge zn geben, so istdie geringe Lust zu einer Unteroffiziers-Stelle, oder zumNeengagement als solcher, sehr erklärbar.
Die Besseren, die sich fühlenden, gehen fort, undunrerziehen sich lieber jedem andern Geschäfte. Willder Unteroffizier einstehen, sey er auch Jahre lang Feld-webel, Sergeant gewesen, er muß als Soldat wiedereintreten. Mancher ist denn doch durch Verhältnissegezwungen, diesen harten Schritt zu machen, und wie,der ganz von vorne anzufangen. Solche Bedingniffesind nun nicht geeignet, das Ehrgefühl zu heben.Bliebe der Unteroffizier als Einsteher in seiner Charge;so würde daS Avancement für Andere nicht gesperrtseyn; denn der Coneurenten sind so viele nicht, unddie Begünstigung, trotz Einstand in der Charge ver-bleiben zu dürfen, müßte nur für jene gelten, diedurch Gesittung und Fähigkeiten sich hervorthun. DerEmsteher muß auch, trotz vielen Dienstjahren, derDienstesauszeichnung entbehren. Hat er nun zwar diePflichngkeit anderer übernommen, so ist er doch eingedienter Mann, und das sollte wohl die Aus-zeichnung am Arme bedeuten!?! —> Glaubte mandurch daS Versagen der Auszeichnung für den Einfte-her, mehr Neengagementö zu erzwecken, so irrte man,denn unterziehen sich Unteroffiziers der harten Probe,als Gemeine wieder einzutreten, so entbehren sie wohlauch des Bandes am Arme, wenn schon beydeö mitSchmerzgefühl, und durch Verhältnisse nur gezwungen.
Wäre eS, so lange die Conseription und Dienstzeitbleiben, wie sie sind, nicht auch billig, jedem verdien-