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Dritter Band.
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itw Unteroffizier, jedem brave» Soldaten zu erlauben,einstehen zu dürfen, wenn er nur mehr 3 bis 4 Wo-chen an der eigenen Capitulation abzudienen hat, so,daß die übernommene neue Dienstzeit erst von deinTage an zählte, an welchem die eigene Dienstzeitendet? — — '— — — — — — — —

Mehr als nach besserer Bezahlung sehnt sich derUnteroffizier nach besserer Behandlung und Auszeich-nung. So sehr diese ihm zu wünschen, so nothwendigist eö, ihm nicht mehr Gewalt einzuräumen, die ersonst mißbraucht. Vor allem nehme man dem Unterof-fizier den Stock, ihm keine Zierde, der Nation steineEhre. Waö soll man von einem Staude d.nken, wennman bey jeder Parade, (freylich besser Befehl genannt,)an 40 bis 50 mit Haselnußstöcken versehene Männersieht, — — — —. Das allein schon kann densich fühlenden Mann von diesem Stande, Ehrenstandgenannt, verscheuchen.

Das Wort Parade sollte füglich ganz aus dem mi-litärischen Wörterbuche auSgestrichen werden: aber dieParade hat überall den Vortritt. Sie ist zur Haupt-sache erhoben.

Warum wird nicht auch der Ausdruck »gemeinerMann« aufgegeben? Das Gemeine ist schlecht. Werauf der niedrigsten Dienststufe steht, ist deshalb nichtgemein. Und, wäre alles, nicht dem Worte nur, demSinne nach, pflichtig, es würden viele Heermännerseyn, die nicht, gemein genannt zu werden verdien-ten; und viele Soldaten, die durch Gesittung, Anstand,Eifer, eigenes Bestreben, Anhänglichkeit, Liebe zumStande, Pflicht - und Ehrgefühl sich auszeichnen, wür-digen sich einer ehrendern Benennung.