Band 
Erster Band.
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waren mehrere Pferde der Batterie getödtet, mehrere Räderzerstört und, bei der Nahe der feindlichen Kanonen, viele briti-sche Artilleristen im wahren Sinne des Wortes durch Kartätschen-schüsse zerschmettert worden. Dennoch gelang es der Batterienicht blos, die feindlichen Geschütze zum Schweigen zu bringen,sondern auch eine französische Infanterie-Kolonne, welche direktauf die Brüsseler Straße losging und ihr in die rechte Flankekommen wollte, zum Rückzüge nach dem Walde zu zwingen.Nach diesem glänzenden Dienste hielt es Lloyd, bei dem be-schädigten Zustande seiner Batterie, für das Beste, sich aufseinen früheren Posten zurückzuziehen. Er ließ zwei Geschützestehen, da er für sie keine genügende Anzahl von Pferden hatte;man konnte sie daher erst nach Beendigung der Schlacht wie-der mobil machen.

Balb darauf avancirte wiederum eine französische Infan-terie-Kolonne aus dem Walde auf die Brüsseler Straße los,erreichte dieselbe bei dem einzelnen Hause, südlich von Quatre-Bras, und setzte sich in diesem Gebäude und seinen Umzäu-nungen fest. Ihr zur Unterstützung folgte sogleich eine neueKolonne, worauf die erstere die deckenden Gegenstände verließund den Theil der englischen Position zu ersteigen begann, wel-cher von dem 92sten Hochländer-Regimente eingenommen war.Der General-Major Barnes, General-Adjutant der britischenArmee, welcher so eben an den rechten Flügel des Bataillonsheran geritten war, bemerkte dieses und setzte sich selbst mithochgehaltenem Hute und mit dem Rufe: „AweiundneunzigstesRegiment, folge mir!" an die Spitze der Bergschotten. Ineiner Sekunde sprang dasselbe aus dem Graben heraus, inwelchem es bis dahin postirt gewesen war, und chargirte mitgroßer Tapferkeit und Festigkeit den Abhang hinab. Die fran-zösische Infanterie zog sich eiligst zurück, bis sie die theilweiseSchutzwehr erreicht hatte, welche ihr das einzelne Haus und