Band 
Erster Band.
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Kaum begann der Morgen zu tagen, als die zahlreichenGruppen, welche um die rauchenden Reste der Bivakfeuer,oder in den Schluchten, oder unter dem elenden Schutze derwenigen Baume und Sträucher gelagert waren, sich nach undnach zu regen begannen. Und wenn das Auge des Beobach-ters über den Raum hinwanderte, der die Hauptmassen derfeindlichen Armeen trennte — ein Raum, nicht breiter als1200 bis 1700 Schritte — so bemerkte es die Offiziere derVorposten, wie sie von jeder Seite die Vedetten und Schild-wachen aus der geringen Entfernung einzogen, welche sie wah-rend der Nacht von ihren Gegnern getrennt hatte, wie sieihre Abtheilungen sammelten und ihre Hauptposten mehr rück-wärts in den eigentlichen Positionen der Armeen aufstellten.

Als der Morgen weiter vorrückte, begannen auch jenedichten Dunstmassen, welche lange tief und schwer über derEbene geschwebt hatten, als ob erleichtert durch das fortwäh-rende Entladen ihres Inhalts, sich nach und nach in höhereRegionen zu erheben. Dort bildeten sie während des ganzenTages ein weites und großes Gewölbe, welches die Strahlender Sonne erst dann durchbrechen konnten, als sie eben dieScene des Kampfes verlassen wollte, aber nun mit der vol-len und glänzenden Helle der Abendröthe das siegreiche Vor-dringen der Verbündeten beleuchtete. Bald wurde das Rei-nigen und Trocknen der Feuerwaffen allgemein, und das fort-währende Losgehen der Gewehre traf das Ohr bei den kurzenund unregelmäßigen Pausen, wie das Prasseln eines heftigenund ausgedehnten Tirailleurfeuers. Plötzlich wurde die Scenebelebter und anziehender; Trommeln, Hörner und Trompetenerschallten über das weite Feld und riefen zu den Waffen.

^Nie ward diesem Rufe wohl in beiden Armeen mit größeremEifer, größerer Freude und größerer Eile entsprochen; wäh-rend die Regimenter mit ihrer Inspicirung, mit ihrer Nach-