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Chasseurs der Garde, in ihrem reichen Kostüme von Grünund Gold mit pclzverbrämten Pelissen ir In lmssnrsi undschwarzen Bärenmützen, das prunkende, aber harmonischeFarbenspiel dieses militairischen Schauspiels vollendeten. An-fänglich waren sie in drei Linien, kolonnenweise in der Tiefelinks von La Haye Sainte formirt worden, um dort einiger-maßen vor der wüthenden Kanonade über ihnen gedeckt zusein, beim Avanciren zogen sich aber die Hintern Treffen inschräger Richtung links, echelonnirten sich dem ersten und bil-deten eine allgemeine Front von der Chaussee zu ihrer Rechtenbis zu den Hecken von Hougomont zu ihrer Linken. Als siedie Höhe erstiegen, stellte die französische Artillerie ihr Feuerein, aber die allürten Batterien überschütteten ihre Reihenmit einem mörderischen Kartätschregen. Wild und verderblichraffelte dieser Eisenhagel gegen die behelmten und in Stahlgekleideten Kürassiere, prallte hier von der Rüstung ab, durch-drang sie dort und verwundete oder tödtete manchen tapfernKrieger gerade in dem Augenblick, als die schönsten Ruhm-gebilde vor seiner heißen Einbildungskraft aufgestiegen waren.Der Eisenschauer verursachte aber keinen merkbaren Aufent-halt in ihrem Vorrücken; unter einem lauten „Vivs l'am-pereur" beschleunigten sie ihren Vormarsch, bis sie ungefährSO Schritt vor den Kanonen eine letzte und wohlgezielte Salveerhielten. Die Wirkung derselben war schrecklich; aber wennauch ihre Ordnung dadurch etwas gestört wurde, so blieb ihrMuth doch ungebrochen. Es wurde zur Attake geblasen undunter Geschrei jagten sie in dem Augenblick darauf bis zuden Mündungen der Geschütze. Frühern Bestimmungen Wel-lingtons gemäß, zogen sich die Artilleristen bei der Annäherungder Kavallerie zurück und suchten seitwärts oder hinter denQuarrees Schutz, oder warfen sich dringenden Falls unter dieBajonnete der äußern niedergeknieten Glieder. Als die Kürassiere