Band 
Zweiter Band.
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feindlichen Angriffsmasse wurde nach und nach erschöpft undgerieth in Unordnung, aber der Rest blieb wohl formirt undging nun zum Angriff gegen das alliirte zweite Treffen vor,welches aus Kavallerie bestand. Dasselbe aber wartete seineAnkunft nicht ab, sondern eilte ihm sogleich entgegen. Siebestand links aus der Brigade Somerset, welche durch ihreVerluste bei der früheren großen Attake sehr vermindert wor-den war, aus den Asten britischen leichten Dragonern hinterder britischen Infanterie-Brigade Halkett, aus der niederlän-dischen Karabinier-Brigade Trip hinter den Asten leichtenDragonern, weiter rechts aus den braunschweigschen Husarenund Ulanen, dann nahe bei der Niveller Chaussee aus denIsten leichten Dragonern der deutschen Legion, endlich aus den7ten britischen Husaren auf dem innern Abhang desjenigenTheils des Höhenrückens, welcher unmittelbar links hinterHougomont liegt — eine Reitermaffe, welche kaum die Hälfteder von den Franzosen bei diesem Angriffe entwickelten Schwa-dronen zahlte. Der Kampf war verzweifelt und blutig, aberdie französische Kavallerie, in der Front von den alliirten undin den Flanken von dem Feuer der Quarrees bestürmt, machteendlich Kehrt und wurde wie zuvor den äußern Abhang hin-unter verfolgt. Hinter dem rechten Flügel der englisch-alliir-ten Schlachtlinie war um diese Zeit die Kavallerie so schwach,daß das Iste Dragoner-Regiment der deutschen Legion in Linieaufmarschirt war, um eine größere Front zu zeigen und mehrTerrain einzunehmen. Als die französischen Lanciers die Quar-rees attakirten und trotz des erneuerten Feuers der BatterieBolton durch die Intervallen derselben vorgingen, eilte dasRegiment zum Angriff vorwärts. Die Deutschen waren nochnicht weit vorgegangen, als sie entdeckten, daß eine Abtheilungfeindlicher Kavallerie in den unbesetzten Raum zu ihrer Linkengedrungen war. Der Major von Reitzenstein bemerkte die